Samstag, 7. April 2018

Nachtwild von Gin Phillips

Dieses Buch habe ich auf vorablesen.de gewonnen.

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Spätestens nach der Geburt eines Kindes aktiviert sich ein gewisser Mutterinstinkt, so viel weiß fast jeder. Unter normale Umständen ist dieser auch so stark, dass die Mutter sich um das Baby kümmert, egal was vorher passiert ist oder noch passieren wird. Sie wird es beschützen, mit ihrem Leben verteidigen.

Das sagt sich leicht und liest sich auch gut. Doch welche Ausmaße Mutterliebe annehmen kann und muss, zeigt sich in Ausnahmesituationen am stärksten. Joan, Mutter von Lincoln, der bald zu schwer sein wird, um getragen zu werden, sieht sich mit so einer Situation konfrontiert.

Mit einer Intensität, die unter die Haut geht, lässt Gin Phillips den Leser miterleben, wie Joan nicht nur für sich lebenswichtige Entscheidungen treffen muss, sondern dabei auch ihr Kind berücksichtigt.

Sonntag, 4. Februar 2018

Woman in Cabin 10 von Ruth Ware

Dieses Buch habe ich auf www.lovelybooks.de für eine Leserunde gewonnen.

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Hier ist nichts so wie es scheint - oder zumindest wenig. An der Seite der Hauptfigur Laura (Lo), einer Reisejournalistin, begibt sich der Leser auf eine ganz besondere Kreuzfahrt. Ein Schiff, so illuster wie seine Gäste, legt zur Jungfernfahrt ab und an Bord sind neben dem Eigentümer und seiner Frau nur Investoren und Journalisten, die natürlich im besten Lichte über die Ereignisse berichten sollen.

Doch dazu kommt es nicht. Die eigentliche Arbeit tritt vor allem für Laura ab dem Moment in den Hintergrund, als sie ein Verbrechen beobachtet, vielmehr hört. Doch alles, was sie damit in Zusammenhang bringen kann, verschwindet. Wurde die Tat wirklich begangen oder ist Laura doch so labil, dass sie sich das eingebildet hat?

Samstag, 10. Dezember 2016

Bücherzuwachs #39

Ein kleiner Blick in meinen Büchervorrat..

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Am kalten Fluss von Julia Keller

In den eisigen Fluten eines Flusses in West Virginia wird ein Autowrack entdeckt – darin die Leiche eines 16-jährigen Mädchens. Was auf den ersten Blick wie ein tragischer Unfall aussieht, entpuppt sich bald als schrecklicher Mord: Das Opfer war schwanger und wurde brutal erwürgt. Bell Elkins, zuständige Bezirksstaatsanwältin, geht der Fall sehr nahe. Schließlich ist sie selbst Mutter einer Tochter im Teenageralter. Und die Ermittlungen laufen nur schleppend, da sich wichtige Zeugen in Schweigen hüllen. Doch dann wird das Gerichtsgebäude zum Ziel eines Anschlags, und Bell selbst gerät auf ihrer Suche nach der Wahrheit in tödliche Gefahr ...

Samstag, 12. November 2016

Bücherzuwachs #37

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Der unvermeidliche Tod des Lewis Winter von Malcolm MacKay

Calum MacLean lebt allein in seiner Wohnung in Glasgow. Das Telefon klingelt. Eine belanglose Unterhaltung. Aber dahinter steckt ein Jobangebot. Wenn man die Zeichen zu deuten weiß.
Er ist Experte. Einzelgänger. Hat einen guten Ruf bei denen, die zählen in Glasgow.
Ein Treffen in einem Club. Ein Auftrag. Ein Ziel: Lewis Winter.
Fesselnd, atmosphärisch, cool: Mackay zieht uns in eine dunkle Welt, in der es Regeln gibt. Sie nicht zu kennen, ist tödlich.

Samstag, 29. Oktober 2016

Der Angstmann von Frank Goldammer

Dieses Buch habe ich für eine Leserunde auf www.lovelybooks.de gewonnen.

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Ein gänzlich anderer Held als in vielen Kriminalromanen spielt hier die Hauptrolle. Max Heller ermittelt, aber nicht mit privaten Problemen behaftet, sondern durch die Umstände Dresdens von 1945 eingeschränkt. Der Autor zeichnet einen Mann, der nur seinen Prinzipien treu ist und sich weder vom Nationalsozialismus noch den Sowjets einnehmen lässt. Von der Zerstörung und den schwierigen Lebensbedingungen gezeichnet, stolpert Heller durch Dresden, aber er fällt nicht.

Als er einem grausamen Frauenmörder auf der Spur ist, stellt die Bombardierung der Stadt seine Pläne auf den Kopf. Aufgrund der wohl umfangreichen und detaillierten Recherche und Wiedergabe der damaligen Zustände und Empfindungen der Dresdner schafft es der Autor, den Leser immer wieder vom Fall abzulenken.

Samstag, 14. Mai 2016

Was ich euch nicht erzählte von Celeste Ng

Hier stelle ich meinen Eindruck vor, den ich von der Leseprobe zu diesem Buch hatte, die ich auf www.vorablesen.de gefunden habe.
Sterne: 5/5

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Inhalt: Die Lieblingstochter von James und Marilyn Lee war ein ruhiges, strebsames und intelligentes Mädchen. Für den älteren Bruder Nathan steht fest, dass der gutaussehende Jack an Lydias Tod Schuld hat. Marilyn, die ehrgeizige Mutter, geht manisch auf Spurensuche. James, Sohn chinesischer
Einwanderer, bricht vor Trauer um die Tochter das Herz.

Allein die stille Hannah ahnt etwas von den Problemen der großen Schwester. Was bedeutet es, sein Leben in die Hand zu nehmen? Welche Kraft hat all das Ungesagte, das Menschen oft in einem privaten Abgrund gefangen hält? Nur der Leser erfährt am Ende, was sich in jener Nacht wirklich ereignet hat.

Samstag, 30. April 2016

Remember Mia von Alexandra Burt

Hier stelle ich meinen Eindruck vor, den ich von der Leseprobe zu diesem Buch hatte, die ich auf www.vorablesen.de gefunden habe.
Sterne: 5/5

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Inhalt: Eine junge Mutter kämpft darum, ihr Gedächtnis wiederzuerlangen - während die Welt sie für die Mörderin ihres Kindes hält.
Nach einem Autounfall erwacht Estelle Paradise im Krankenhaus und kann sich an nichts erinnern. Man hat sie in einer tiefen Schlucht aus dem Wrack ihres Wagens geborgen - schwer verletzt.

Doch nicht alle Verletzungen stammen von dem Unfall: Es hat auch jemand auf Estelle geschossen. Wer? Nur sehr langsam dringt die wichtigste Frage in ihr Bewusstsein: Wo ist Mia, ihre sieben Monate alte Tochter? Sie war nicht mit im Unfallwagen. In einem schmerzlichen Prozess kehrt Estelles Erinnerungsvermögen zurück: Mia war schon drei Tage vor dem Unfall aus ihrem Apartment in New York verschwunden. Und Estelle wird auf einmal vom Opfer zur Hauptverdächtigen.

Dienstag, 12. April 2016

Bücherzuwachs #19

Hier noch alle die Bücher, die ich durch Goodiebags und als Rezensionsexemplare von der Leipziger Buchmesse heimgebracht habe. Wo ist nur die Lesezeit? :-)

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Holmes und ich - Die Morde von Sherringford von Brittany Cavallaro

Drei Dinge will Jamie Watson partout vermeiden, als er gegen seinen Willen auf ein Internat an der Ostküste der USA geschickt wird:

1. Dort auf die charismatische Charlotte Holmes zu treffen, Nachfahrin des legendären Sherlock, die allerorten für ihren komplizierten Charakter und ihr detektivisches Genie bekannt ist.

2. Sich in besagte Charlotte zu verlieben – natürlich unglücklich.

3. Gemeinsam mit Charlotte in einen Mordfall verwickelt zu werden.

Donnerstag, 25. Februar 2016

Bücherzuwachs #14

Neu angekommen in den vergangenen Tagen:

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Girl on the train von Paula Hawkins (Ein Tauschbuch)

Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.

Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse.

Dienstag, 23. Februar 2016

Morgens leerer, abends voller von Tobias Keller

Dieses Buch habe ich auf www.lovelybooks.de gewonnen und damit gleich eine Leserunde bestritten. Da ich den Inhalt hier schon vorgestellt habe, poste ich ihn zur Rezension nicht noch einmal dazu.

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Warnungen wie „Achtung, Humor!“ oder „Achtung, Satire!“ sollte man angeben, wenn man über dieses Buch schreibt. Auf dem Cover steht „Roman“ und der Klappentext könnte den ein oder anderen Leser dazu verleiten, das Buch zu Beginn noch einen Tick zu ernst zu nehmen. Der Autor, selbst Lehramtsstudent, schreibt hier eine freche, jugendliche Realsatire über die verschiedenen Zustände des Lehrerdaseins.

Schon fast zu authentisch beschrieben sind die mühsamen Klassenszenen, in denen sich die Schüler gegenseitig Beleidigungen an den Kopf werfen und alles tun, um nicht dem Lehrer (Fabian) zuhören zu müssen. Dieser ist teils bemüht, teils verzweifelt und lässt sich dann am Elternsprechtag vollends demotivieren.

Samstag, 6. Februar 2016

Bücherzuwachs #9

Da ich da ein bisschen schlampig war in letzter Zeit, kam ganz schön was zusammen. Daher teile ich die Bücher auf, so bleiben die Posts noch kurz und knackig. Teil 2 gibts dann morgen.

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Das Gedächtnis von Gegenständen: oder die Macht der Dinge von Olivia Kleinknecht

Über www.lovelybooks.de bekam ich dieses Buch. Ich bin beeindruckt vom Thema und der Recherchearbeit. Natürlich ist es nicht dafür gedacht, alles von vorne bis hinten durchzulesen, bei den Ausschnitten, die mich interessieren, kann ich dafür nachher auch die Autorin noch nach Einzelheiten fragen. Eine Leserunde einmal anders.

Inhalt: Warum spüren Sie eine bestimmte Stimmung in einer Wohnung, in einer Stadt? Warum wollen manche von Ihnen unbedingt ein Taschentuch des Papstes oder einen Handschuh von Lady Gaga in ihren Besitz bringen? Warum erhoffen einige von Ihnen sich Heilung von heiligen Orten? Wie kann Leonardos Mona Lisa eine magische Macht entfalten?

Donnerstag, 14. Januar 2016

Sterbegeld von Judith Winter

Dieses Buch hatte ich bei www.vorablesen.de gewonnen und hier schon vorgestellt. Weil im Post damals auch schon der Inhalt vorkommt, poste ich ihn hier zur Rezension nicht noch einmal dazu.

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Spannend und stimmig sind zwei Worte, die dieses Buch meiner Meinung nach ziemlich gut beschreiben. Die Autorin hat hier zweifellos sehr vieles richtig gemacht.
Jeder Abschnitt wird generalstabsmäßig und in Anlehnung an ein Polizeiprotokoll mit Ort, Datum und Uhrzeit eingeleitet, was verhindert, dass der Leser durch schnelle Ortswechsel verwirrt wird. Man fühlt sich beim Lesen immer an der richtigen Stelle abgeholt und an den Ermittlungen beteiligt.

Auch wenn die Hauptermittlung alleine spannend aufgebaut ist und man wohl auch damit ein Buch hätte füllen können, fügen sich diverse Nebenschauplätze logisch und stimmig ein. Es sind zwar einige, aber grade nicht zu viel, um zu nerven oder zu verwirren.

Montag, 28. Dezember 2015

Das dunkle Haus am See von Sarah Smith

Heute gibt es wiedermal ein Buch aus dem Buchvorrat. Das sind nicht immer die neuesten, aber als Anregung zum Lesen dienen ja Rezensionen aller Art.

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Dieses Buch ist ganz anders als herkömmliche Krimis oder geheimnisvolle Familiengeschichten. Es gibt einen blutigen Hintergrund, ein Kind verschwindet und taucht möglicherweise als Erwachsener auf einem anderen Kontinent wieder auf. Doch das ist nicht alles. Erschwerend sind die Umstände: Die Geschichte spielt um das Jahr 1900, was heutzutage manche Handlungen nicht nachvollziehbar
macht.
Aber damals waren eben noch viele Dinge anders, vor allem was die Frauen sowie Beziehungen betraf. Die Hauptfigur, Alexander von Reisden, erfährt durch eine zufällige Begegnung und das Nachhaken bei einem Freund, dass er einem Buben ähnlich sehe, der vor zwei Jahrzehnten in Amerika verschwand.

Donnerstag, 26. November 2015

Sterbegeld von Judith Winter

Hier stelle ich meinen Eindruck vor, den ich von der Leseprobe zu diesem Buch hatte, die ich auf www.vorablesen.de gefunden habe.
Sterne: 5/5

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Inhalt: Ein kleiner Junge wählt den Notruf der Polizei. Er schwebt in höchster Gefahr. Doch die Polizeibeamten kommen zu spät - der Junge und seine Familie wurden kaltblütig ermordet. Acht Monate später: Die Ermittlerinnen Emilia Capelli und Mai Zhou stehen vor einer Zerreißprobe. Thorsten Mohr, ein geschätzter Kollege, wird bei einer Razzia getötet. Mysteriös: Kurz vor seinem Tod hat Mohr offenbar die vorgeschriebene Schutzweste abgelegt. Aber warum?

Die Kollegen sind ratlos, doch bald deutet alles darauf hin, dass es eine undichte Stelle in den eigenen Reihen gibt. Zur selben Zeit wird der Fall der ermordeten Familie wieder aufgerollt. Möglicherweise wurde damals der falsche Täter gefasst. Zwei Fälle von höchster Brisanz für Capelli und Zhou.