Montag, 22. Januar 2024

Innehalten, Masche halten von Karin Erlandsson

Dieses Buch habe ich über das bloggerportal bekommen.

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Dieses 176 Seiten schmale Buch ist der perfekte Begleiter durch den kalten Winter. Aber Vorsicht: Ein bisschen Interesse für wolliges Handarbeiten und am besten aktive Erfahrung sollte gegeben sein. Dann lassen sich auch die humorigen Seiten des Buches am besten genießen.

Autorin Karin Erlandsson geht auf viele Aspekte des Strickens ein: Geschichte, gesundheitliche Vorteile, Entwicklung, Muster, Werkzeug und vieles mehr. Auch ihre eigene Strick-Geschichte und ihre Erfahrungen fließen mit ein. Umrahmt wird alles von ein paar Knäuel ganz bestimmter Wolle und der Odyssee hin zu dem Strickstück, das sie werden wollen.

Der geschichtliche Exkurs oder die Entwicklung des Strickens sind sicher Teile des Buches, die jeder gut lesen und nachvollziehen kann. Für viele Aspekte des Romans sollte man aber auch selbst (oder der Beschenkte) schon mit Wolle gearbeitet haben.

Sonntag, 10. Dezember 2023

Sieben Tage von Joseph Lemark

Dieses Buch habe ich vom Autor zur Rezension bekommen. Vielen Dank.

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Auch wenn Giuseppe Quaranta (aka Josef Vierziger) sich immer besser in seiner italienischen Wahlheimat Ostuni einlebt, vom Essen leidlich profitiert und sein Espresso- und Weinkonsum jedem Einheimischen Konkurrenz macht, kommt er doch nicht zur Ruhe.

Aber das würde auch nicht zu ihm passen. Joseph Lemark schickt seinen Commissario erneut aus, um die Welt zwar nicht zu retten, sie aber irgendwie ein Stück besser zu machen. Er hört zu, wo andere nicht hinhören und - auch wenn er als Zugewanderter nicht immer alle Zeichen (Stichwort Mafia) richtig deuten kann - hat ein fast untrügliches Gespür für Widersprüche.

Onkel Pepe, wie er von den jungen Nachbarn liebevoll genannt wird, steckt seine Nase im Ruhestand eigentlich lieber in Kochtöpfe, doch gelegentlich finden auch Kriminalfälle, die seiner Aufmerksamkeit bedürfen, zu ihm.

Sonntag, 12. November 2023

Felix Blom - Der Schatten von Berlin von Alex Beer

Dieses Buch habe ich über das Bloggerportal bekommen.

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Rund ein Jahr nach Band 1 gibt es nun die nächste unterhaltsame Geschichte rund um Ex-Meisterdieb Felix Blom aus der Feder von Alex Beer. Die österreichische Autorin hat mit Blom eine so gerissene wie liebenswerte Figur geschaffen, die keine einfache Zeit durchlebt.

Langsam gewöhnt sich der Gauner zwar an sein Leben in der Legalität, aber die Umstände im Berlin von 1879 machen es ihm nicht einfach. Gemeinsam mit Mathilde Voss betreibt Blom eine Detektei, doch ihre Kunden sind wenig zahlungskräftig. Zudem steht ein kalter Winter vor der Tür.

Wie auch “Felix Blom - Der Häftling aus Moabit” basiert auch “Der Schatten von Berlin” auf einer wahren Begebenheit, einer Art ungelöstem Kriminalfall jener Zeit.

Montag, 16. Oktober 2023

Mrs Potts' Mordclub und der tote Bräutigam von Robert Thorogood

Dieses Buch habe ich vom Verlag zur Rezension bekommen. Vielen Dank.

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Mit “Mrs Potts' Mordclub und der tote Bräutigam” erfährt das bisher einzige Buch der Serie, “Mrs Potts' Mordclub und der tote Nachbar” eine Fortsetzung.

Im Zentrum der Geschehnisse im beschaulichen Dörfchen Marlow stehen Judith, Suzie und Becks. Die drei Frauen stecken ihre Nasen gerne in Polizeiangelegenheiten und kommen mit ihren unkonventionellen Methoden auch öfter an wichtige Informationen.

Nun ist es also wieder soweit. Ein berühmter Einwohner kommt in Anwesenheit des halben Dorfes zu Tode und natürlich ist erstmal jeder verdächtig. Seltsamerweise scheint in dem von innen abgeschlossenen Zimmer kein Mord möglich gewesen zu sein und alle möglicherweise Beteiligten haben Alibis.

Sonntag, 1. Oktober 2023

Nacht von Yrsa Sigurðardóttir

Dieses Buch habe ich über das Bloggerportal bekommen.

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Nur erfahrene Thriller-Leser und jene mit guten Nerven sollten dem Titel folgen und dieses Buch (auch) in der Nacht, oder wenn es draußen dunkel ist, lesen. Yrsa Sigurðardóttir bildet hier mit wenigen Charakteren ein fesselndes Setting. Eine Studentin, Sóldís, tritt ihre neue Stelle als Privatlehrerin und Hausmädchen auf einem abgelegenen kleinen isländischen Bauernhof an.

Doch dort leben keine “echten” Bauern, denn die Familie hat ihr Geld in Amerika gemacht. Die vier Personen isolieren sich auf dem Anwesen und auch die Töchter gehen nicht zur Schule.

Mit der Zeit findet Sóldís mehr über die Personen und ihre Stelle heraus. Sie ist nicht die Erste, die auf dem Hof arbeitet. Als dann immer öfter Dinge verschwinden und nicht mehr oder an anderer Stelle auftauchen, erscheint ihr der neue Job zunehmend als Falle…