Samstag, 3. Oktober 2026

Hildur – Das Tal der Schuld von Satu Rämö

Dieses Buch habe ich über das Bloggerprotal bekommen.

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Der fünfte Fall für Ermittlerin Hildur Rúnarsdóttir war mein erster mit ihr. Dass es Hinweise auf frühere Erlebnisse gibt, ist daher ganz normal und war auch nicht weiter störend.

Hildurs aktueller Fall führt sie aber tatsächlich noch weiter in die Vergangenheit. Mittlerweile eine erfahrene Kriminalbeamtin, die ein gutes Bauchgefühl entwickelt hat, hegt sie Zweifel, ob die Todesumstände einer Frau tatsächlich so waren, wie es auf den ersten Blick scheint.

Tatsächlich aber erinnert sie dieser Leichenfund an den ersten ihrer Laufbahn. Ihr kommen Zweifel und sie macht sich Vorwürfe, dass sie damals - wohl auch aus Unerfahrenheit - Fehler gemacht haben könnte. Könnte nicht nur die Todesursache des aktuellen und des damaligen Opfers ident sein, sondern auch der Täter?

Sonntag, 20. September 2026

Die Geisterkatze von Alex Howard

Dieses Buch habe ich über das Bloggerportal bekommen.

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Die Idee dieses Buches fand ich als Katzenliebhaberin natürlich sehr spannend und so musste ich es unbedingt anfragen. Was wäre, wenn eine Katze nach ihrem Tod noch “bleiben” könnte? Alex Howard lässt Kater Grimalkin dieses mystische Unterfangen durchleben.

Das Tier bleibt zwar als eine Art Geisterwesen am selben Ort, aber springt durch die Zeit. Grimalkin sieht, wer zukünftig in “seiner” Wohnung lebt, wie sie aussieht, was die Menschen essen, wie sie sprechen und analysiert die Errungenschaften und Ereignisse, die in der Zwischenzeit und während seiner “Besuche” stattfanden und -finden.

Für Katzenfans sind die Gedanken und Beschreibungen aus Katzensicht witzig und teilweise sehr vertraut. Wir schreiben unseren Katzen ja durchaus viele quasi-menschliche Eigenschaften zu und gehen natürlich davon aus, dass sie uns verstehen.

Samstag, 15. August 2026

Die Briefeschreiberin von Virginia Evans

Dieses Buch habe ich über das Bloggerportal bekommen.

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In diesem Roman lernen wir die Amerikanerin Sybil van Antwerp über ihre Briefe kennen. Die ältere Frau korrespondiert mit ihren Kindern, Freunden, Autoren, deren Bücher sie liest und vielen anderen in erster Linie schriftlich. Notfalls per E-Mail, aber bevorzugt über Briefe, weil sie der Meinung ist, dass damit etwas von der Person zurückbleibt, das für andere später eine Bedeutung haben könnte.

Sie hebt auch alle Briefe auf, die sie (zurück-)bekommt. Sybil ist ein eher analoger Mensch und beschäftigt sich mit vermeintlich unwichtigen Problemchen. Als deutlich jüngere Leserin fiel es mir gerade in der ersten Hälfte des Buches teilweise schwer, ihre Ansichten nachzuvollziehen. Ich schüttelte unwillkürlich öfter einmal den Kopf oder verdrehte die Augen.

Sonntag, 19. Juli 2026

Die Klippe – Jede Lüge könnte deine letzte sein von Ulf Kvensler

Dieses Buch habe ich über das Bloggerportal bekommen.

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Dieser Thriller begleitet die Hauptfigur Marcus Andersson über einen Zeitraum von circa 1,5 Jahren. Marcus ist ein eher ruhiger Typ in den Dreißigern, arbeitet bei der Post und lebt in Stockholm. Doch es lief nicht immer so beschaulich für ihn.

Marcus ist auch Autor, hat seit seinem Durchbruch aber keinen vergleichbaren Bestseller mehr geschrieben. Da erhält er eine Nachricht eines Autorenkollegen. Dieser bietet ihm beim gemeinsamen Mittagessen einen Deal an, der nicht nur ihrer beider Leben auf den Kopf stellen wird.

“Die Klippe” ist kein klassisch-blutiger Thriller, vielmehr läuft das meiste auf der psychischen Ebene ab. Marcus verstrickt sich immer tiefer in ein Konstrukt aus Lügen und Halbwahrheiten, das er, teils aus Eigeninteresse, teils fremdbestimmt, immer weiter spinnt.

Samstag, 11. Juli 2026

Waldnacht von Lina Bengtsdotter

Dieses Buch habe ich über das Bloggerportal bekommen.

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Ich war neugierig, hier ein “#1”-Buch zu lesen. “Waldnacht” ist der Start einer Serie. Kommissarin Sakka Pienni, aus Nordschweden nach Stockholm gezogen, ist eine eher typische nordische Krimiheldin. Wir erfahren ein wenig zu ihrer Abstammung und dass sie persönlich auch einige Dinge mit sich herumträgt. Natürlich ist sie eine begabte Ermittlerin, ansonsten könnte sie ihren Alltag wohl gar nicht so erfolgreich meistern.

Wer darüber hinwegsehen kann, dass Pienni als Figur zwar nicht übermenschlich, aber speziell veranlagt ist, bekommt einen spannenden, flott lesbaren Krimi serviert. Autorin Lina Bengtsdotter (bekannt durch die Charlie-Lager-Reihe) spielt hier gerne mit Gegensätzen. Die Betuchteren gegen jene, die es nicht sind, die, die es sich “richten können” gegenüber jenen, die das nicht können (oder es nicht tun).