Zuerst muss man den Mut loben, den dieser sehr junge Autor aufbringt und um seine Leidenschaft, das Schreiben, auszuleben und an die Öffentlichkeit zu bringen nimmt er als Selfpublisher einiges auf sich.
Zum Buch: Die Geschichte, vor allem den Aufbau und Wendungen darin, kann man nicht mit jenen von arrivierten, lebenserfahrenen Autoren vergleichen. Auch wenn das einem häufigen Krimi-Leser schwerfällt. In die Charaktere, allen voran die beiden Ermittler Rex Jordan und Lana Deier, kann man sich großteils gut hineinversetzen, allerdings macht Rex für meinen Geschmack gegen Ende des Buches doch sehr schnelle und radikale Stimmungswechsel durch. Lustig dabei ist die Tatsache, dass er genau dies bei einer der als Verdächtige befragten Personen kritisiert. Der Fall der beiden Polizisten dreht sich um einen ermordeten Rentner, der sich mit seiner cholerischen und rückständigen Art
