Sonntag, 26. Januar 2020

Im Netz des Lemming von Stefan Slupetzky

Dieses Buch habe ich auf lovelybooks.de für eine Leserunde gewonnen.

(c) hobbyrezensentin.blogspot.com
Einen großartigen Krimi hat Stefan Slupetzky hier wieder verfasst. Der sechste Roman rund um den ehemaligen Polizisten Leopold Wallisch, Lemming genannt, ist gewohnt hohe Kunst was Sprachliches angeht, aber auch ein Genuss.

Ein Genuss, wenn man den Lemming im Zwischenmenschlichen beobachtet. Ein Genuss ist es ebenso wenn Slupetzky auf wenigen Seiten eine ganz eigene Stimmung kreieren kann, je nach Wahl beklemmend, witzig oder spannend.

Spannung gibts in diesem Krimi natürlich auch, denn Lemming muss gemeinsam mit seinem Freund, Chefinspektor Polivka, aufklären, warum sich ein junger Bub das Leben nimmt. Kann tatsächlich eine Onlinenachricht der Auslöser sein? Aus der vorsichtigen Spurensuche wird bald eine Hetzjagd nach dem Hetzer.

Montag, 4. März 2019

Kalter Kristall von Thomas Baum

Dieses Buch habe ich auf lovelybooks für eine Leserunde gewonnen.

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Für findige Hobby-Detektive hat Thomas Baum in seinem neuen, zweiten, Roman mit dem Linzer Chefinspektor Robert Worschädl ein (wie es auf Neudeutsch heißt) “easter egg” versteckt. Einen Hinweis also, der helfen kann, das wunderbar ausgeklügelte Geflecht an Verdächtigen und Tätern, Opfern, vermeintlichen Opfern und selbstverständlich Unschuldigen schon etwas vor Ende des Krimis zu entschlüsseln.

In jedem Fall aber - ob man ihn nun entdeckt und richtig liegt oder entdeckt, aber sich nichts weiter dabei denkt oder ihn nicht entdeckt - bleibt das 349 Seiten starke Buch ein Lesegenuss. Oberösterreichische Possen oder Idiome zergehen gedanklich genauso auf der Zunge wie die des öfteren herrlich pointierten Dialoge zwischen Worschädl und seiner Kollegin Sabine Schinagl.

Freitag, 22. Februar 2019

Alfred von Alfred Komarek

Dieses Buch habe ich auf lovelybooks.de gewonnen.

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Wohl in kaum einem anderen Stück Literatur begegnet man dieser besonderen Ausdrucksweise. Innerhalb eines Satzes wechselt Alfred Komarek hier teilweise zwischen Fantasie, Gesellschaftskritik und Märchen mit einer Prise (österreichischem) Humor.

Allgemein darf man als Landsmann oder Landsfrau auch die Austriazismen loben, mit denen man in diesen Fällen natürlich wenig Probleme haben sollte. Aber auch Leser aus Nachbarländern können meiner Meinung nach Alfred auf seiner Reise wunderbar begleiten, notfalls hilft das Internet.

Nicht nur Ausdruck und Stimmung wechseln schnell, Schauplätze, Gedanken und Personen drehen sich wie ein Karussell und reißen den Leser mit in einen Strudel voller skurriler Begegnungen und Abenteuer.

Montag, 30. Juli 2018

Veilchens Show von Joe Fischler

Dieses Buch habe ich auf lovelybooks.de für eine Leserunde gewonnen.

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Glamour in der Alpenrepublik: Von Tirol ausgehend wird eine neue Reality-Show produziert, die bald den ganzen deutschsprachigen Raum in ihren Bann zieht. Die “Bauerlorette” muss sich zwischen fünf Kandidaten entscheiden, den Gewinner bestenfalls heiraten und mit ihm glücklich werden.

Als am Set eine Leiche gefunden wird, müssen Valerie Mauser und Manfred Stolwerk eingreifen. Wie immer stürmt “Veilchen” mit ihrem Afro und ihrer unkonventionellen Art voran und lässt sich auch von Fehlschlägen nicht beirren.

Teil 5 der Reihe (nach “Veilchens Winter”, “Veilchens Feuer”, “Veilchens Blut” und “Veilchens Rausch”) bietet wie gewohnt klassische Ermittlungen gemischt mit Action, abgeschmeckt mit Humor und garniert mit österreichischen Sprachsplittern.

Dienstag, 17. Juli 2018

Donaudämmerung von Thomas Buchner

Dieses Buch habe ich auf lovelybooks.de für eine Leserunde gewonnen.

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Mit Humor in richtigen Dosen und viel Gespür für die Menschen und ihre Sorgen führt Thomas Buchner den Leser hier durch die oberösterreichische Hauptstadt. Er lässt alle Schichten der Bevölkerung zu Wort kommen (genau so, wie sie sich auch damals ausgedrückt hätten!) und feilt behutsam an seinen Charakteren, die allesamt so ihre Eigenheiten und Liebenswürdigkeiten haben.

Im Linz des Jahres 1939 geht die Angst um. Der Nationalsozialismus erfasst Österreich langsam aber stetig, ein falsches Wort am falschen Ort kann böse enden. Die Worte Ariernachweis und Denunziation scheinen stets präsent zu sein. Außerdem wird es wohl Krieg geben. Hinzu kommt ein Mord, der dem zuständigen Inspektor (nein, neuerdings Kommissar) Josef Steininger Rätsel aufgibt.

Samstag, 11. November 2017

Veilchens Rausch von Joe Fischler

Dieses Buch habe ich auf lovelybooks.de für eine Leserunde gewonnen.

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Lokalkolorit und sprachliche Feinheiten machen diesen kurzweiligen Tirol-Krimi zu einem grundsätzlich sehr angenehmen Lesevergnügen. Mit Ermittlerin Valerie Mauser hat der Autor schon vor 4 Bänden eine ganz eigene, spezielle, impulsive Figur geschaffen, die nun ihrem vierten Fall wieder ganz in ihrem Element ist.

Zwar steht sie aufgrund vergangener Ereignisse nicht mehr ganz so gut da und sie hat sich auch intern bei der Polizei ihre Feinde gemacht. Aber Valerie lässt sich nicht unterkriegen und beißt sich durch und erkämpft sich Anerkennung erneut.
Aktuell muss (oder zu Beginn eher darf) sie den Mord an einer jungen Frau aufklären, die auf einer Veranstaltung als Kellnerin aushalf. Von diesem Event ausgehend entdecken Valerie und Kollegen ein spezielles Netzwerk, das den Tiroler Wohnungsmarkt beherrscht.

Mittwoch, 2. März 2016

Die Prinzessin von Arborio von Bettina Balàka

Hier stelle ich meinen Eindruck vor, den ich von der Leseprobe zu diesem Buch hatte, die ich auf www.vorablesen.de gefunden habe.
Sterne: 3/5

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Inhalt: Elisabetta Zorzi ist attraktiv, beruflich erfolgreich und begehrt – und sie ist eine schwarze Witwe, wie sie im Buche steht.
Die beliebte Restaurantchefin ist es gewohnt, dass sie bekommt, was sie will. Und sie ist sich ihrer anziehenden Wirkung bewusst. Ihre Mitarbeiter schwärmen genauso von ihr wie ihre Kunden und ihre Verehrer. Und keiner von ihnen ahnt, wie gefährlich es ist, sich in ihre Nähe zu begeben. Denn einmal in Missgunst gefallen, müssen die Männer in Elisabetta Zorzis Leben sterben. Einer nach dem anderen.
Die charmante Mörderin trauert gerade um ihren jüngst verstorbenen Ehemann, als sie von dem Kriminalpsychologen Arnold Körber überführt wird. Körber ist fasziniert von Zorzis Verbrechen – noch mehr aber von ihr selbst.