Samstag, 15. August 2020

Der dunkle Bote von Alex Beer

Dieses Hörbuch habe ich über das Bloggerportal bekommen.

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Zum dritten Mal dürfen wir uns hörend und staunend an August Emmerichs Fersen heften und eine wunderbar spannende wie erhellende Zeitreise ins Wien des Jahres 1920 begehen.

Es ist November, kalt und nebelig auf den Straßen und in den Herzen der von den Nachwehen des Krieges geplagten Menschen. Minderheiten und alle, die irgendwie “anders” sind, haben ein besonders schweres Los. Wie auch viele der Frauen.

Im Krieg durften sie das Land am Laufen halten, nun kehren die Männer zurück, übernehmen ihre Jobs und machen ihnen das Leben in vielerlei Hinsicht schwer. Doch langsam regt sich Widerstand. Eine mutige Journalistin hat sich zum Ziel gesetzt, diese Schicksale publik zu machen.

Sonntag, 9. August 2020

Insel von Ragnar Jónasson

Dieses Buch habe ich über das Bloggerportal bekommen.

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Die Trilogie rund um Hulda, eine isländische Ermittlerin, geht weiter - rückwärts. Nach “Dunkel” zeigt nun “Insel” was Hulda beschäftigt, als sie ungefähr 50 Jahre als ist.

Prägende Themen sind Familie, beruflicher Aufstieg und die Suche nach ihrem Vater, einem amerikanischen Soldaten, der im Zweiten Weltkrieg nur kurz in Reykjavík stationiert war.

Familie ist auch das prägende Thema der Verbrechen und des Falls, mit dem Hulda konfrontiert wird. Vier Freunde treffen sich auf einer einsamen Insel, um ihrer gemeinsamen, vor zehn Jahren verstorbenen Freundin zu gedenken. Als ein Unglück passiert, klärt sich dadurch auch was damals wirklich geschah.

Samstag, 8. August 2020

Das längste Verhör von Robert Lanke

Dieses Buch habe ich vom Autor zur Rezension bekommen. Vielen Dank!

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Grobe Fakten über den D-Day und das Ende des Zweiten Weltkriegs sind in Europa und Amerika wohl vielen Menschen geläufig. Briten und Amerikaner gingen in Frankreich an Land, arbeiteten sich vor und befreiten Städte und Dörfer von den Besatzern.

Wer da genau anlandete, was ihre Ziele waren, woher sie kamen und was sie erlebten, ist der Mehrheit (leider) unbekannt. “Das längste Verhör” ist ein fiktiver Roman über die Tage Anfang Juni 1944, fußt aber auf vielen realen Details und Erlebnissen.

Als ein Beispiel von vielen “namenlosen Helden” dient hier Adam Ruby, amerikanischer Soldat, dessen Hauptaufgabe es ist, feindliche Kämpfer zu verhören um mit den gewonnen Informationen den Krieg effizienter und schneller beenden zu können. Oder um zumindest einen entscheidenden Vorteil zu bekommen.

Mittwoch, 5. August 2020

Verschollen in Palma von Mons Kallentoft

Dieses Buch habe ich auf vorablesen gewonnen.

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Ein verzweifelter Mann sucht seine verschollene Tochter. Niemand glaubt wirklich, dass sie Jahre nach ihrem Verschwinden auf Mallorca während einer Partynacht noch lebt. Doch Tim Blanck gibt nicht auf.

Hilfreich ist da natürlich sein Background als Ex-Polizist, der gerne mal die eine oder andere Grenze auslotet. Mons Kallentoft hat hier einen eigenwilligen Helden geformt, der in manchen Aspekten an Zack Herry erinnert (von dem es schon eine Reihe gibt).

Dort hat der Autor bisher immer mit einem Co-Autor gearbeitet, hier schreibt er wieder einmal alleine. Das merkt man insofern als dass der Schreibstil stärker schwankt zwischen (unnötigen) Details und sehr knappen Sätzen, vielen Gedankeneinwürfen.

Samstag, 1. August 2020

Die Zeit, die bleibt von Thomas Palzer

Dieses Buch habe ich vom Verlag als Rezensionsexemplar bekommen. Danke sehr.

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Wer auch mal ungewöhnliche Krimis abseits der breiten Masse, der Lokalkrimis, der humorigen Krimis und der skandinavischen Krimis lesen möchte, bekommt mit “Die Zeit, die bleibt” eine Geschichte, die nichts von den gewohnten Mustern und den üblichen Erwartungen erfüllt.

Ja, es gibt Waffen, Schüsse und Leichen. Aber ansonsten spielt sich fast alles dieses in München und Berlin angesiedelten Buches in den Köpfen der Protagonisten ab. Zwei sehr verschiedene Männer auf den so verschiedenen Städten, deren Schicksale auf krude Art verwoben scheinen.

Hier der Anwalt, geschieden, zwei Kinder, ruhig, zurückgezogen und sehr vernunftgeleitet. Dort der junge gebürtige Russe, der zwar physisch in Deutschland, psychisch aber an vielen anderen Orten lebt.