Dieses Buch habe ich auf vorablesen.de gewonnen.
Eine der härtesten, nicht-weißen, weiblichen Hauptfiguren der aktuellen Krimi-Literatur ist wieder zurück: Lola Vasquez, Anführerin, Drogenboss, Mutter und Latina (in stetig wechselnder Reihenfolge). Zwischen all ihren legalen und weniger legalen Aktivitäten im multikulturellen Los Angeles droht sie immer wieder, sich selbst zu verlieren.
Auch wenn Drogen, Waffen, Gewalt und Blut Lolas Welt bestimmen, finden sich im Thriller auch immer wieder nachdenkliche, kritische Zeilen. Melissa Scrivner Love verbindet Lolas fiktives, aber wohl auf vielen realen Biografien fußendes Leben mit Gesellschaftskritik am Amerika der “Weißen Männer”. Rassismus, Armut und Verbrechen lauern hinter vielen Mauern und unscheinbaren Gesichtern.
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Montag, 19. Oktober 2020
Samstag, 14. Dezember 2019
Lola von Melissa Scrivner Love
Dieses Buch habe ich vom Verlag als Rezensionsexemplar bekommen. Vielen Dank.
Mit dem Einstieg tat ich mir hier schwer, die ersten 50-100 Seiten zogen sich ein bisschen. Man lernt zu Beginn zwar viele Beteiligte kennen, aber da es viele sind, nur oberflächlich. Daher kann man bestimmte Zusammenhänge, Zwischenmenschliches, das die Geschichte spannender macht, erst später selbst entdecken. Es dauert also ein bisschen, bis man vollständig warm wird mit Lola und allen anderen.
Zu viel kann ich hier über die mutige Latina nicht verraten, da es kleinere Wendungen in der Geschichte vorwegnimmt (wenn man es schafft, auch den Klappentext nicht zu lesen). Der Thriller spielt in einem Stadtteil von Los Angeles wo kleine Kinder froh sind, überhaupt in die Schule zu können, wo die Arbeitslosigkeit groß ist und Abhängigkeiten an der Tagesordnung stehen.
Mit dem Einstieg tat ich mir hier schwer, die ersten 50-100 Seiten zogen sich ein bisschen. Man lernt zu Beginn zwar viele Beteiligte kennen, aber da es viele sind, nur oberflächlich. Daher kann man bestimmte Zusammenhänge, Zwischenmenschliches, das die Geschichte spannender macht, erst später selbst entdecken. Es dauert also ein bisschen, bis man vollständig warm wird mit Lola und allen anderen.
Zu viel kann ich hier über die mutige Latina nicht verraten, da es kleinere Wendungen in der Geschichte vorwegnimmt (wenn man es schafft, auch den Klappentext nicht zu lesen). Der Thriller spielt in einem Stadtteil von Los Angeles wo kleine Kinder froh sind, überhaupt in die Schule zu können, wo die Arbeitslosigkeit groß ist und Abhängigkeiten an der Tagesordnung stehen.
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