Freitag, 25. August 2017

Seeblick kostet extra von Christiane Kördel

Dieses Buch habe ich von der Autorin für eine Rezension zur Verfügung bekommen. Vielen lieben Dank!

Buchcover
Quelle: www.christiane-koerdel.de
Zum zweiten Mal schickt Christiane Kördel ihre rothaarige Ines Fox auf eine kriminalistische Reise entlang des Bodensees. Nach „Seezeichen 13“ wird Konstanz wieder zum Nabel des Verbrechens und zum Mittelpunkt des Interesses eines richtigen Bösewichts.
Roger Merian, Schweizer und erfolgreicher Geschäftsführer, ist einmal mehr hinter der Webdesignerin Fox und ihrem Freund Marc Frieder her. Merian streitet alles ab, Fox ist dennoch davon überzeugt, dass er nicht nur seine Schergen auf sie angesetzt hat, sondern auch für nicht natürliche Tode und unerklärliche Vorkommnisse in Konstanz verantwortlich ist.

Dank perfiden Drohungen, fast verhängnisvollen Ermittlungen in Eigenregie und ihren ganz speziellen „Echtträumen“ ist Ines Fox zwar eigentlich schon voll ausgelastet, dennoch findet sich wieder Zeit für jede Menge Liebesverwirrung. 
Auf ihrer Mission, Merian hinter Gitter zu bekommen, dehnt Ines gerne mal die Grenzen der Gesetze zu ihren Gunsten aus, zudem hat sie neben ihrem Freund auch noch den leitenden Ermittler Arthur von Leisfall (meist) auf ihrer Seite.

Doch so eindeutig die Lage zwischenzeitlich schient, Ines kann sich ihrer Sache nicht immer sicher sein. Sie wird – dank Roger Merian? – für seltsame Ereignisse verantwortlich gemacht und die Konstanzer wollen sie nicht mehr in der Stadt haben. Gibt Ines nach? Zieht sie weg und die nächsten Fälle spielen dann in einer anderen deutschen Stadt? Wer leichte, witzige Sommer(krimi)unterhaltung mag, sollte das auf jeden Fall selbst herausfinden.

Das Buch lässt sich leicht und schnell lesen, bietet kurze und längere Abschnitte und eine Hauptfigur, die sich einer genauen „Einordnung“ immer wieder entziehen kann. Sobald man denkt, gut, sie ist schon recht vernünftig und clever, kommt Ines wieder mit einer Sache um die Ecke, die da so gar nicht dazuzupassen scheint. Und auch umgekehrt kann sie vom „Verliebtes-Mädchen-Modus“ blitzschnell in eine Art rothaarige Miss Marple umschalten. Mit ihr wird es definitiv nicht langweilig.

Übrigens: Die beiden Bücher lassen sich unabhängig voneinander nachvollziehen, die Erklärungen und Andeutungen in „Seeblick kostet extra“ lassen sich aber natürlich besser verstehen, wenn man den Vorgänger kennt.



Zuletzt aktualisiert am 12.04.2018.

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