Dieses Buch habe ich auf bloggerjury.de gewonnen.
Siiiiiiirr! Patsch! Diese simple, im Sommer überaus übliche Abfolge an Geräuschen steht im Zentrum des neuen Thrillers von Thilo Winter. In “Der Stich” erforscht der Autor, was passieren könnte, wenn Stechmücken nicht nur juckende oder krankmachende, sondern hochgradig tödliche Stiche verteilten. Sein Buch ist fiktiv, basiert jedoch auf wahren wissenschaftlichen Überlegungen und Versuchen.
Die Handlung lässt er auf den Florida Keys spielen, einer Inselkette vor der Südspitze der US-amerikanischen Halbinsel. Auch dies ist kein Zufall, denn dort fand und findet tatsächlich ein Freilandversuch mit Mücken statt.
Nun aber zu den - hoffentlich wirklich - fiktiven Teilen der Geschichte: Sie dreht sich um Quito Mantezza und Inéz Barrera. Inéz trifft durch Zufall auf Quito, als sie als illegale Einwanderin vor der Polizei flüchtet.
Bücher-Blog mit Kurzvorstellungen, Leseeindrücken und Rezensionen. Aktiv in Buchcommunities, auf amazon und vielen Online-Buchshops.
Montag, 26. Februar 2024
Der Stich von Thilo Winter
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Sonntag, 25. Juni 2023
Wagner von Gustaf Skördeman
Dieses Buch habe ich über bloggerjury.de gewonnen.
Stockholms unerschrockenste und zugleich oft widersprüchlichste Kommissarin bekommt mit “Wagner” den dritten Fall der Trilogie. Nach “Geiger” und “Faust” schickt Autor Gustaf Skördeman seine Sara Nowak durch Schweden und Deutschland auf die Jagd nach Verbrechern und Spionen.
Die drei Bücher bauen eng aufeinander auf und viele Details und Reaktionen der Charaktere in bestimmten Situationen erklären sich nur, wenn man auch alle kennt. Wen aber solche Kleinigkeiten nicht stören, der kann auch jeden Band unabhängig lesen. Es gibt auch so einige Anspielungen und Rückblicke, die die wesentlichen Punkte nochmals aufgreifen.
Die Thematik rund um Agenten, Kalter Krieg und alte Ressentiments ist der Kern der ganzen Geschichte und somit sind alle Bände sich auch im großen Ganzen ähnlich.
Stockholms unerschrockenste und zugleich oft widersprüchlichste Kommissarin bekommt mit “Wagner” den dritten Fall der Trilogie. Nach “Geiger” und “Faust” schickt Autor Gustaf Skördeman seine Sara Nowak durch Schweden und Deutschland auf die Jagd nach Verbrechern und Spionen.
Die drei Bücher bauen eng aufeinander auf und viele Details und Reaktionen der Charaktere in bestimmten Situationen erklären sich nur, wenn man auch alle kennt. Wen aber solche Kleinigkeiten nicht stören, der kann auch jeden Band unabhängig lesen. Es gibt auch so einige Anspielungen und Rückblicke, die die wesentlichen Punkte nochmals aufgreifen.
Die Thematik rund um Agenten, Kalter Krieg und alte Ressentiments ist der Kern der ganzen Geschichte und somit sind alle Bände sich auch im großen Ganzen ähnlich.
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Dienstag, 14. Februar 2023
Spinnennetz von Lars Kepler
Dieses Buch habe ich auf lesejury.de für eine Leserunde gewonnen.
Dieses Buch ist Band 9 in der Reihe mit Joona Linna, dem finnischstämmigen Kommissar der Stockholmer Einsatzgruppe NOA. Ich kenne nicht alle, aber einige und kann sagen, dass für sich genommen alle grundsätzlich immer spannend (und nicht zu 100 Prozent immer logisch) sind.
Es gibt eine Entwicklung der Figuren und einen Handlungsbogen über die Serie. “Spinnennetz” ist nun aber ein wenig anders. Joona und seine Kollegen haben es mit einem neuen Gegenspieler zu tun und dieser ist sogar so dreist, die Taten vorher anzukündigen.
Die Polizei verfängt sich gewissermaßen im Netz des Täters und wird zum Spielball. Der Tatort gibt keine Rückschlüsse auf den Täter oder die Täterin oder auch, ob es mehrere Personen sind.
Dieses Buch ist Band 9 in der Reihe mit Joona Linna, dem finnischstämmigen Kommissar der Stockholmer Einsatzgruppe NOA. Ich kenne nicht alle, aber einige und kann sagen, dass für sich genommen alle grundsätzlich immer spannend (und nicht zu 100 Prozent immer logisch) sind.
Es gibt eine Entwicklung der Figuren und einen Handlungsbogen über die Serie. “Spinnennetz” ist nun aber ein wenig anders. Joona und seine Kollegen haben es mit einem neuen Gegenspieler zu tun und dieser ist sogar so dreist, die Taten vorher anzukündigen.
Die Polizei verfängt sich gewissermaßen im Netz des Täters und wird zum Spielball. Der Tatort gibt keine Rückschlüsse auf den Täter oder die Täterin oder auch, ob es mehrere Personen sind.
Freitag, 16. Dezember 2022
Tage voller Zorn von Tuomas Oskari
Dieses Buch habe ich auf der Bloggerjury gewonnen.
Und hier ist wieder ein Skandinavien-Thriller, der nicht enttäuscht. Es muss auch nicht immer ein ganz großer Name sein. Finnland als Setting kenne ich zwar, aber das gibt es weniger häufig als andere Länder, daher war ich hier besonders interessiert.
Mehr als 560 Seiten Spannung warten hier auf den Leser, dick verpackt in eine eisige und zugleich hitzige Atmosphäre. Tuomas Oskari lässt die Geschichte ein wenig in der Zukunft spielen und greift gesellschaftliche Probleme auf, die nicht erst seit der Pandemie existieren, aber durch all das verstärkt wurden (und gerade werden).
Der Thriller ist sehr politisch, da der Zorn des Volkes sich immer auch gegen die Politik richtet, die zum Teil zurecht für manche Zustände verantwortlich gemacht wird. Das Finnland in Oskaris Buch ist da keine Ausnahme.
Und hier ist wieder ein Skandinavien-Thriller, der nicht enttäuscht. Es muss auch nicht immer ein ganz großer Name sein. Finnland als Setting kenne ich zwar, aber das gibt es weniger häufig als andere Länder, daher war ich hier besonders interessiert.
Mehr als 560 Seiten Spannung warten hier auf den Leser, dick verpackt in eine eisige und zugleich hitzige Atmosphäre. Tuomas Oskari lässt die Geschichte ein wenig in der Zukunft spielen und greift gesellschaftliche Probleme auf, die nicht erst seit der Pandemie existieren, aber durch all das verstärkt wurden (und gerade werden).
Der Thriller ist sehr politisch, da der Zorn des Volkes sich immer auch gegen die Politik richtet, die zum Teil zurecht für manche Zustände verantwortlich gemacht wird. Das Finnland in Oskaris Buch ist da keine Ausnahme.
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Freitag, 23. September 2022
Ein Fremder hier zu Lande von Ralph Knobelsdorf
Dieses Buch habe ich auf der Bloggerjury gewonnen.
Dieser historische Krimi spielt in Berlin, zu einer Zeit als Strom in den Haushalten nur ganz vereinzelt möglich war. Man ging zu Fuß oder fuhr mit dem Pferdeomnibus oder einer Droschke.
Eine Spurensicherung gab es nicht, vieles, was heute selbstverständlich zur Verbrechensaufklärung zählt, war nicht bekannt oder gerade erst in den Kinderschuhen. Der Autor beschreibt diese Entwicklungen und Probleme sehr gut.
Diese Umstände machten es Verbrechern potentiell sogar einfacher, mit ihren Taten durchzukommen, doch unser Mörder hier hat nicht mit den beiden Kriminalkommissaren Ernst Vorweg und Wilhelm von der Heyden gerechnet.
Wobei unser Mörder zu kurz gefasst ist, denn die beiden findigen Akteure lösen gleich mehrere Fälle, die für den Rest der Polizei zu schwierig wären.
Dieser historische Krimi spielt in Berlin, zu einer Zeit als Strom in den Haushalten nur ganz vereinzelt möglich war. Man ging zu Fuß oder fuhr mit dem Pferdeomnibus oder einer Droschke.
Eine Spurensicherung gab es nicht, vieles, was heute selbstverständlich zur Verbrechensaufklärung zählt, war nicht bekannt oder gerade erst in den Kinderschuhen. Der Autor beschreibt diese Entwicklungen und Probleme sehr gut.
Diese Umstände machten es Verbrechern potentiell sogar einfacher, mit ihren Taten durchzukommen, doch unser Mörder hier hat nicht mit den beiden Kriminalkommissaren Ernst Vorweg und Wilhelm von der Heyden gerechnet.
Wobei unser Mörder zu kurz gefasst ist, denn die beiden findigen Akteure lösen gleich mehrere Fälle, die für den Rest der Polizei zu schwierig wären.
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Donnerstag, 30. Juni 2022
Faust von Gustaf Skördeman
Dieses Buch habe ich auf der Bloggerjury gewonnen.
Gustaf Skördemans Stockholm-Thriller mit Kommissarin Sara Nowak sind phasenweise nichts für schwache Nerven. Wenn es zur Sache geht, dann richtig. Allerdings gibt es auch lange Phasen, wo die Intensität nicht so hoch gehalten wird. Als Verschnaufpause genau richtig.
Wie beim Vorgänger “Geiger” steht auch hier eine Agentenstory im Mittelpunkt, die Handlung fließt von Teil 1 sehr stark in diesen über. Natürlich wird einiges angesprochen und erklärt, allerdings ist bis zum Start von “Faust” so viel passiert, dass es hier wirklich empfehlenswert ist, die Bücher wenn möglich beide und chronologisch zu lesen.
Sara Nowak ist Ex-Model, zweifache Mutter und Frau von Martin, einem erfolgreichen Musikmanager.
Gustaf Skördemans Stockholm-Thriller mit Kommissarin Sara Nowak sind phasenweise nichts für schwache Nerven. Wenn es zur Sache geht, dann richtig. Allerdings gibt es auch lange Phasen, wo die Intensität nicht so hoch gehalten wird. Als Verschnaufpause genau richtig.
Wie beim Vorgänger “Geiger” steht auch hier eine Agentenstory im Mittelpunkt, die Handlung fließt von Teil 1 sehr stark in diesen über. Natürlich wird einiges angesprochen und erklärt, allerdings ist bis zum Start von “Faust” so viel passiert, dass es hier wirklich empfehlenswert ist, die Bücher wenn möglich beide und chronologisch zu lesen.
Sara Nowak ist Ex-Model, zweifache Mutter und Frau von Martin, einem erfolgreichen Musikmanager.
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Dienstag, 5. Oktober 2021
Probe 12 von Kathrin Lange und Susanne Thiele
Dieses Buch habe ich in der Bloggerjury gewonnen.
Nach der Pandemie ist vor dem nächsten Problem. Und es könnte wieder ein wissenschaftliches sein. Das Autorenduo Kathrin Lange und Susanne Thiele verbindet ihre beiden Expertisen in “Probe 12” zu einem realistischen und packenden “Nach-Corona-Thriller”.
Einem georgischer Wissenschaftler und einer deutschen Forscherin gelingt der Durchbruch: Sie haben es geschafft, eine Behandlungsmethode gegen die gefährlichsten multiresistenten Keime unseres Planeten zu finden. Diese soll öffentlich bekannt und zugänglich gemacht werden. Für alle. Dass sich dann nichts damit verdienen lässt, geht anderen natürlich gegen den Strich.
Es entbrennt ein Wettkampf um Aufzeichnungen und Proben, der nach Berlin führt. Durch Zufall finden sich Foodhunter Tom Morell, Lobbyist Max Seifert und Wissenschaftsjournalistin Nina Falkenberg zusammen um gemeinsam zu verhindern, dass die Forschungsergebnisse in falsche Hände geraten.
Nach der Pandemie ist vor dem nächsten Problem. Und es könnte wieder ein wissenschaftliches sein. Das Autorenduo Kathrin Lange und Susanne Thiele verbindet ihre beiden Expertisen in “Probe 12” zu einem realistischen und packenden “Nach-Corona-Thriller”.
Einem georgischer Wissenschaftler und einer deutschen Forscherin gelingt der Durchbruch: Sie haben es geschafft, eine Behandlungsmethode gegen die gefährlichsten multiresistenten Keime unseres Planeten zu finden. Diese soll öffentlich bekannt und zugänglich gemacht werden. Für alle. Dass sich dann nichts damit verdienen lässt, geht anderen natürlich gegen den Strich.
Es entbrennt ein Wettkampf um Aufzeichnungen und Proben, der nach Berlin führt. Durch Zufall finden sich Foodhunter Tom Morell, Lobbyist Max Seifert und Wissenschaftsjournalistin Nina Falkenberg zusammen um gemeinsam zu verhindern, dass die Forschungsergebnisse in falsche Hände geraten.
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Samstag, 7. August 2021
Die letzte Wahl von Eric Sander
Dieses Buch habe ich auf bloggerjury.de gewonnen.
Dieser gelungene Polit-Thriller über eine düstere, hoffentlich nur fiktive Zukunft Deutschlands warnt eindringlich davor, demokratische Maßstäbe und Grundrechte zu sehr aufzuweichen und alles dem Hass preiszugeben was in den vergangenen 80 Jahren erreicht wurde.
Markus Hartwig ist Anführer der “Volkspartei”, einer ultra-rechten Gruppierung, die mit klassischen Festzeltauftritten und viel Onlinepräsenz gerade ihren hetzerischen Wahlkampf absolviert. Hartwig will Kanzler werden und hat detaillierte Pläne in der Schublade, wie er Deutschland daran umkrempeln möchte.
Doch es kommt, wie es oft kommt: die geheimen Pläne sind nicht so geheim wie die Parteispitze das gerne hätte. Journalist Nicholas Moor entdeckt nach und nach, was Hartwig und seine Hintermänner vorhaben. Doch das Ganze scheint zu abgedreht, zu radikal zu sein.
Dieser gelungene Polit-Thriller über eine düstere, hoffentlich nur fiktive Zukunft Deutschlands warnt eindringlich davor, demokratische Maßstäbe und Grundrechte zu sehr aufzuweichen und alles dem Hass preiszugeben was in den vergangenen 80 Jahren erreicht wurde.
Markus Hartwig ist Anführer der “Volkspartei”, einer ultra-rechten Gruppierung, die mit klassischen Festzeltauftritten und viel Onlinepräsenz gerade ihren hetzerischen Wahlkampf absolviert. Hartwig will Kanzler werden und hat detaillierte Pläne in der Schublade, wie er Deutschland daran umkrempeln möchte.
Doch es kommt, wie es oft kommt: die geheimen Pläne sind nicht so geheim wie die Parteispitze das gerne hätte. Journalist Nicholas Moor entdeckt nach und nach, was Hartwig und seine Hintermänner vorhaben. Doch das Ganze scheint zu abgedreht, zu radikal zu sein.
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Montag, 24. Mai 2021
Adria mortale - Bittersüßer Tod von Margherita Giovanni
Dieses Buch habe ich auf lesejury.de für eine Leserunde gewonnen.
Margherita Giovanni entführt uns sommerlich-launig ins Italien der Fünfzigerjahre. Die Zutaten sind simpel: ein kleines, katholisches Dorf, deutsche Urlauber, Vespas, Sonnencreme, Postkarten und vor allem - keine Smartphones oder Navigationssysteme.
“Adria mortale” ist ein bisschen “Urlaub wie damals” - jeder Dorfbewohner hat so seine Eigenheiten und erfüllt das eine oder andere Klischee, aber auch die Urlauber werden treffend karikiert.
Damals wie heute trübt ein Streitthema die Urlaubsidylle: wie weit darf oder muss Tourismus gehen? Befürworter und Gegner liefern sich Debatten über größere Hotels, Parkplätze, Camping und das Bewahren von Flora, Fauna und malerischer Küste.
Margherita Giovanni entführt uns sommerlich-launig ins Italien der Fünfzigerjahre. Die Zutaten sind simpel: ein kleines, katholisches Dorf, deutsche Urlauber, Vespas, Sonnencreme, Postkarten und vor allem - keine Smartphones oder Navigationssysteme.
“Adria mortale” ist ein bisschen “Urlaub wie damals” - jeder Dorfbewohner hat so seine Eigenheiten und erfüllt das eine oder andere Klischee, aber auch die Urlauber werden treffend karikiert.
Damals wie heute trübt ein Streitthema die Urlaubsidylle: wie weit darf oder muss Tourismus gehen? Befürworter und Gegner liefern sich Debatten über größere Hotels, Parkplätze, Camping und das Bewahren von Flora, Fauna und malerischer Küste.
Sonntag, 2. Mai 2021
Geiger von Gustaf Skördeman
Dieses Buch habe ich auf wasliestdu für eine Leserunde gewonnen.
Schweden, heißer Sommer. Ein erschossener Promi in seiner vornehmen Villa, eine Stockholmer Polizistin auf Abwegen und viel geschichtlicher Hintergrund rund um DDR, Kommunismus und Spionage.
Das sind die Zutaten dieses Thrillers, leider werden weder Cover noch Klappentext dem vollauf gerecht. Für Fans solcher Themen aber bietet die Geschichte einiges und punktet mit viel Recherche und Historie.
Hauptfigur Sara Nowak, Polizistin bei der Sitte und von Zweifeln geplagte Mutter zweier Teenager, wird plötzlich zurück in ihre Kindheit katapultiert.
Schweden, heißer Sommer. Ein erschossener Promi in seiner vornehmen Villa, eine Stockholmer Polizistin auf Abwegen und viel geschichtlicher Hintergrund rund um DDR, Kommunismus und Spionage.
Das sind die Zutaten dieses Thrillers, leider werden weder Cover noch Klappentext dem vollauf gerecht. Für Fans solcher Themen aber bietet die Geschichte einiges und punktet mit viel Recherche und Historie.
Hauptfigur Sara Nowak, Polizistin bei der Sitte und von Zweifeln geplagte Mutter zweier Teenager, wird plötzlich zurück in ihre Kindheit katapultiert.
Eine befreundete Ermittlerin ruft sie an einen Tatort: Sara kennt den Toten, ging viele Jahre in dessen Villa ein und aus und spielte mit seinen Kindern.
Samstag, 16. Januar 2021
Der neunte Arm des Oktopus von Dirk Rossmann
Dieses Buch habe ich bei der bloggerjury gewonnen.
“Fantastisch” wird heutzutage gerne nur als “großartig” verwendet, hat aber im Wortstamm die wichtigere Bedeutung: die der Wunschbilder und Illusionen.
Auf “Der neunte Arm des Oktopus” trifft für mich mehr zweiteres als ersteres zu. Der Thriller ist gut gemacht, unterhält und hat viele authentische Details. Er ist gut recherchiert, Dirk Rossmann und seine Helfer haben viel Arbeit reingesteckt.
Der Autor versucht aber auch, einen möglichen (baldigen) Ausweg aus der Klimakrise zu finden, der natürlich an politischen Allianzen nicht vorbei kann und Gegner auf den Plan ruft. Das liest sich alles gut, aber für mich zu fantastisch, zu unwahrscheinlich, dass wir das so schaffen werden. Ad hoc habe ich auch nicht “die” Lösung, aber ich vermute, dass es - sollte es doch noch gelingen, anders passieren wird.
“Fantastisch” wird heutzutage gerne nur als “großartig” verwendet, hat aber im Wortstamm die wichtigere Bedeutung: die der Wunschbilder und Illusionen.
Auf “Der neunte Arm des Oktopus” trifft für mich mehr zweiteres als ersteres zu. Der Thriller ist gut gemacht, unterhält und hat viele authentische Details. Er ist gut recherchiert, Dirk Rossmann und seine Helfer haben viel Arbeit reingesteckt.
Der Autor versucht aber auch, einen möglichen (baldigen) Ausweg aus der Klimakrise zu finden, der natürlich an politischen Allianzen nicht vorbei kann und Gegner auf den Plan ruft. Das liest sich alles gut, aber für mich zu fantastisch, zu unwahrscheinlich, dass wir das so schaffen werden. Ad hoc habe ich auch nicht “die” Lösung, aber ich vermute, dass es - sollte es doch noch gelingen, anders passieren wird.
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Sonntag, 29. November 2020
Der Spiegelmann von Lars Kepler
Dieses Buch habe ich auf lesejury.de für eine Leserunde gewonnen.
Ich mag Thriller. Ich mag auch Thriller mit Blut und Action. Ich mag skandinavische Thriller. Ich mag Joona Linna. Und ich mag große Teile der Reihe von Lars Kepler. Tolle Voraussetzungen also für den “Spiegelmann” würde man meinen.
Und ja, es gibt vieles an diesem 620-Seiten-Machwerk, das ich mag und das ich gelungen fand. Und großteils unterhält der neue Thriller auch mit seiner Spannung, den undurchsichtigen Charakteren und den Plottwists.
Die Handlung ist nachvollziehbar und interessant aufgebaut, wenngleich es im Mittelteil etwas Länge und übertrieben Grausigkeiten gibt, die für die Krimigeschichte an sich so nicht nötig gewesen wären.
Ich mag Thriller. Ich mag auch Thriller mit Blut und Action. Ich mag skandinavische Thriller. Ich mag Joona Linna. Und ich mag große Teile der Reihe von Lars Kepler. Tolle Voraussetzungen also für den “Spiegelmann” würde man meinen.
Und ja, es gibt vieles an diesem 620-Seiten-Machwerk, das ich mag und das ich gelungen fand. Und großteils unterhält der neue Thriller auch mit seiner Spannung, den undurchsichtigen Charakteren und den Plottwists.
Die Handlung ist nachvollziehbar und interessant aufgebaut, wenngleich es im Mittelteil etwas Länge und übertrieben Grausigkeiten gibt, die für die Krimigeschichte an sich so nicht nötig gewesen wären.
Mittwoch, 9. September 2020
Die Tote von Dresden von Julius Kron
Dieses Buch habe ich auf lesejury.de für eine Leserunde gewonnen.
Julius Kron hat mit Frank Haberking und Anna-Maria Slakow zwei sehr interessante und spezielle (zudem recht verschiedene) Charaktere geschaffen. Beide sind Kriminalkommissare die, als sie knapp einer Suspendierung entgehen, in einem tristen Kellerbüro aufeinandertreffen.
Ohne viel Hoffnung wird ihnen ein alter Fall aufs Auge gedrückt und bald überschlagen sich die Ereignisse. Das gute Tempo und die Spannung stimmen zu Beginn und bis rund zwei Drittel des Krimis gut, flachen gegen Ende leider etwas ab.
Die Idee zur Geschichte ist ebenso vielversprechend und verbindet Vergangenheit und Gegenwart der Opfer und Täter zu einer lange undurchsichtigen Ermittlung. Soweit so gut. Zwei große Probleme tun sich allerdings auf:
Julius Kron hat mit Frank Haberking und Anna-Maria Slakow zwei sehr interessante und spezielle (zudem recht verschiedene) Charaktere geschaffen. Beide sind Kriminalkommissare die, als sie knapp einer Suspendierung entgehen, in einem tristen Kellerbüro aufeinandertreffen.
Ohne viel Hoffnung wird ihnen ein alter Fall aufs Auge gedrückt und bald überschlagen sich die Ereignisse. Das gute Tempo und die Spannung stimmen zu Beginn und bis rund zwei Drittel des Krimis gut, flachen gegen Ende leider etwas ab.
Die Idee zur Geschichte ist ebenso vielversprechend und verbindet Vergangenheit und Gegenwart der Opfer und Täter zu einer lange undurchsichtigen Ermittlung. Soweit so gut. Zwei große Probleme tun sich allerdings auf:
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Montag, 27. April 2020
Ostseegruft von Eva Almstädt
Dieses Buch habe ich auf lesejury.de für eine Leserunde gewonnen.
Dieses Buch wird immer wieder auch als “Pias persönlichster Fall” bezeichnet. Ich kenne nicht alle vierzehn vorhergehenden Fälle von Pia Korittki, daher kann ich das nicht gut beurteilen. Es ist aber sicher so, dass Pia und teilweise auch ihr (ehemaliges) privates Umfeld eine Rolle spielen.
Eine ehemalige Schulkollegin und Freundin, Kirsten, stirbt und zwar - sonst wäre es kein Krimi - keines natürlichen Todes. Auch wenn zuerst davon ausgegangen wird. Pia nimmt zu Beginn alleine Ermittlungen auf. Mit ihr reden die meisten Dorfbewohner auch, weil sie die Familie und das Umfeld der Verstorbenen teilweise gut kennt.
Im Lauf der Ermittlungen tauchen immer mehr Ungereimtheiten und Verdächtige auf, aber auch Verflossene unserer Kommissarin.
Dieses Buch wird immer wieder auch als “Pias persönlichster Fall” bezeichnet. Ich kenne nicht alle vierzehn vorhergehenden Fälle von Pia Korittki, daher kann ich das nicht gut beurteilen. Es ist aber sicher so, dass Pia und teilweise auch ihr (ehemaliges) privates Umfeld eine Rolle spielen.
Eine ehemalige Schulkollegin und Freundin, Kirsten, stirbt und zwar - sonst wäre es kein Krimi - keines natürlichen Todes. Auch wenn zuerst davon ausgegangen wird. Pia nimmt zu Beginn alleine Ermittlungen auf. Mit ihr reden die meisten Dorfbewohner auch, weil sie die Familie und das Umfeld der Verstorbenen teilweise gut kennt.
Im Lauf der Ermittlungen tauchen immer mehr Ungereimtheiten und Verdächtige auf, aber auch Verflossene unserer Kommissarin.
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Freitag, 21. Februar 2020
Blutige Gnade von Leo Born
Dieses Buch habe ich auf bloggerjury.de gewonnen.
Für mich war dies das erste Zusammentreffen mit Mara Billinsky, eigenwilliger wie scharfsinniger Ermittlerin der Frankfurter Mordkommission. Mara hingegen darf schon zum vierten Mal nach “Blinde Rache”, “Lautlose Schreie” und “Brennende Narben” ausrücken um dem Bösen den Kampf anzusagen.
Und das macht sie, trotz ihrer kleinen Probleme, sehr gut. Diese rühren von früheren Erlebnissen und auch wenn ein bisschen etwas aus den Vorgängern angedeutet wird, ist es nicht schlecht gemacht. Man fühlt sich nicht “genötigt” nun sofort die anderen Bände zu lesen (auch wenn man sie sich ja dennoch auf die zu lange Lesewunschliste setzen kann) und bekommt aber genug Infos um in groben Zügen den Status Quo zu verstehen.
Für mich war dies das erste Zusammentreffen mit Mara Billinsky, eigenwilliger wie scharfsinniger Ermittlerin der Frankfurter Mordkommission. Mara hingegen darf schon zum vierten Mal nach “Blinde Rache”, “Lautlose Schreie” und “Brennende Narben” ausrücken um dem Bösen den Kampf anzusagen.
Und das macht sie, trotz ihrer kleinen Probleme, sehr gut. Diese rühren von früheren Erlebnissen und auch wenn ein bisschen etwas aus den Vorgängern angedeutet wird, ist es nicht schlecht gemacht. Man fühlt sich nicht “genötigt” nun sofort die anderen Bände zu lesen (auch wenn man sie sich ja dennoch auf die zu lange Lesewunschliste setzen kann) und bekommt aber genug Infos um in groben Zügen den Status Quo zu verstehen.
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Mittwoch, 15. Januar 2020
Der Attentäter von Ulf Schiewe
Dieses Buch habe ich auf lesejury.de für eine Leserunde gewonnen.
Wie schreibt man ein spannendes Buch zu einem Thema, das sehr vielen Personen und Lesern zumindest oberflächlich geläufig ist? Möglicherweise lässt sich dadurch ein bisschen Inhalt sparen, weil man Teile der Geschehnisse voraussetzen kann. Ulf Schiewe muss das gar nicht, er schreibt sogar noch mehr dazu.
Sein historischer Thriller handelt zudem nicht nur von einem Ereignis, das vielen bekannt ist - viel schlimmer: noch viel mehr Leute wissen schon vor dem Lesen, wie das Ende ausgeht. Es ist hohe Kunst, aus wahren Begebenheiten und einem unausweichlichen Höhepunkt ein spannendes, abwechslungsreiches und lehrreiches Buch zu formen.
Mit “Der Attentäter” ist das gelungen. Über die Geschehnisse einer Woche hinweg wird der Leser an jenen schicksalshaften Tag im Jahr 1914, der Österreich einen (weiteren) Thronfolger nahm.
Wie schreibt man ein spannendes Buch zu einem Thema, das sehr vielen Personen und Lesern zumindest oberflächlich geläufig ist? Möglicherweise lässt sich dadurch ein bisschen Inhalt sparen, weil man Teile der Geschehnisse voraussetzen kann. Ulf Schiewe muss das gar nicht, er schreibt sogar noch mehr dazu.
Sein historischer Thriller handelt zudem nicht nur von einem Ereignis, das vielen bekannt ist - viel schlimmer: noch viel mehr Leute wissen schon vor dem Lesen, wie das Ende ausgeht. Es ist hohe Kunst, aus wahren Begebenheiten und einem unausweichlichen Höhepunkt ein spannendes, abwechslungsreiches und lehrreiches Buch zu formen.
Mit “Der Attentäter” ist das gelungen. Über die Geschehnisse einer Woche hinweg wird der Leser an jenen schicksalshaften Tag im Jahr 1914, der Österreich einen (weiteren) Thronfolger nahm.
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Mittwoch, 6. November 2019
Verborgen im Gletscher von Arnaldur Indriðason
Dieses Buch habe ich auf lesejury.de für eine Leserunde gewonnen.
Schwer- und wankelmütig, ganz wie “der Isländer” gerne etwas stereotyp gesehen wird, präsentiert sich dieser Krimi von Arnaldur Indriðason. Hauptfigur ist der kürzlich pensionierte Polizist Konráð, ein gutes Beispiel für den eben angesprochenen “Isländer”.
Er beschäftigt sich zwar gerne und viel mit seinen Enkeln, trauert aber immer noch intensiv um seine verstorbene Frau, hängt gedanklich generell viel in der Vergangenheit. Das sind auch durchaus interessante Passagen, die sich in möglichen Fortsetzungen auch mehr Raum verdient hätten. Konráðs Vater hatte eine sehr düstere Seite, die wohl auch auf ihn als Jungen abgefärbt hat. Doch Konráð schaffte rechtzeitig den Absprung.
Aus seinem ehemaligen Beruf dagegen gelang das noch nicht so gut, auch hier holt ihn die Vergangenheit ein.
Schwer- und wankelmütig, ganz wie “der Isländer” gerne etwas stereotyp gesehen wird, präsentiert sich dieser Krimi von Arnaldur Indriðason. Hauptfigur ist der kürzlich pensionierte Polizist Konráð, ein gutes Beispiel für den eben angesprochenen “Isländer”.
Er beschäftigt sich zwar gerne und viel mit seinen Enkeln, trauert aber immer noch intensiv um seine verstorbene Frau, hängt gedanklich generell viel in der Vergangenheit. Das sind auch durchaus interessante Passagen, die sich in möglichen Fortsetzungen auch mehr Raum verdient hätten. Konráðs Vater hatte eine sehr düstere Seite, die wohl auch auf ihn als Jungen abgefärbt hat. Doch Konráð schaffte rechtzeitig den Absprung.
Aus seinem ehemaligen Beruf dagegen gelang das noch nicht so gut, auch hier holt ihn die Vergangenheit ein.
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Donnerstag, 12. September 2019
Die einzige Zeugin von Tove Alsterdal
Dieses Buch habe ich auf lesejury.de für eine Leserunde gewonnen.
Dieser Krimi ist ungewöhnlich, er weicht vom “gewohnten” Format Mord - Polizeiermittlungen - langes Miträtseln - Lösung schon teilweise stark ab. Das mag zum einen daran liegen, dass die Autorin Tove Alsterdal ihre erzählerischen Stärken einbringen wollte, aber auch, dass ihr gesellschaftliche Themen am Herzen liegen und sie dazu auch ausführlich recherchiert.
Die Schwedin verknüpft einen fiktiven Mord mit Stockholmer Vergangenheit (vieles rund um den Stadtteil und die Anstalt Beckomberga gibt es wirklich und geschah vor wenigen Jahrzehnten tatsächlich so) und den Lebensbedingungen von Rumänen, die nach Schweden betteln.
Dieser Krimi ist ungewöhnlich, er weicht vom “gewohnten” Format Mord - Polizeiermittlungen - langes Miträtseln - Lösung schon teilweise stark ab. Das mag zum einen daran liegen, dass die Autorin Tove Alsterdal ihre erzählerischen Stärken einbringen wollte, aber auch, dass ihr gesellschaftliche Themen am Herzen liegen und sie dazu auch ausführlich recherchiert.
Die Schwedin verknüpft einen fiktiven Mord mit Stockholmer Vergangenheit (vieles rund um den Stadtteil und die Anstalt Beckomberga gibt es wirklich und geschah vor wenigen Jahrzehnten tatsächlich so) und den Lebensbedingungen von Rumänen, die nach Schweden betteln.
Mittwoch, 3. Juli 2019
Die Frau aus Oslo von Kjell Ola Dahl
Dieses Buch habe ich auf lesejury.de in einer Leserunde vorab gelesen.
Der Großteil der Handlung dieses Skandinavien-Krimis, die vor allem in Oslo und Stockholm angesiedelt ist, spielt um 1942 und 1967. Wir begleiten mehrere Hauptpersonen in diesen Jahren, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Ester, engagierte Widerstandskämpferin und Jüdin, flieht nach Schweden und verliert ihre Familie an die Nazis. Sie hilft weiterhin Flüchtenden und spioniert gegen Deutschland.
Zur selben Zeit geschieht ein Mord, Esters beste Freundin stirbt. 1942 haben nicht viele Personen Interesse daran, die Tat aufzuklären und so schleppt sie diesen Schatten immer noch mit sich herum, als sie 25 Jahre später wieder in einem freien und sicheren Oslo lebt. Auch unter ihren ehemaligen Mitstreitern gibt es noch welche, die die alten Zeiten nicht ruhen lassen können.
Der Großteil der Handlung dieses Skandinavien-Krimis, die vor allem in Oslo und Stockholm angesiedelt ist, spielt um 1942 und 1967. Wir begleiten mehrere Hauptpersonen in diesen Jahren, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Ester, engagierte Widerstandskämpferin und Jüdin, flieht nach Schweden und verliert ihre Familie an die Nazis. Sie hilft weiterhin Flüchtenden und spioniert gegen Deutschland.
Zur selben Zeit geschieht ein Mord, Esters beste Freundin stirbt. 1942 haben nicht viele Personen Interesse daran, die Tat aufzuklären und so schleppt sie diesen Schatten immer noch mit sich herum, als sie 25 Jahre später wieder in einem freien und sicheren Oslo lebt. Auch unter ihren ehemaligen Mitstreitern gibt es noch welche, die die alten Zeiten nicht ruhen lassen können.
Freitag, 8. März 2019
Lazarus von Lars Kepler
Dieses Buch habe ich auf lesejury.de für eine Leserunde gewonnen.
Zum bereits siebten Mal darf Super-Ermittler und Wunder-Hirn Joona Linna die (schwedische) Menschheit vor dem Bösen retten. Jemand bisher totgeglaubtes läuft ihm in “Lazarus” über den Weg. Doch zu Beginn sind es nur Taten, die Ähnlichkeit aufweisen und merkwürdige Vorkommnisse. Ist hier also tatsächlich Joonas langjähriger “persönlicher” Freund am Werk?
“Lazarus” vereint zwei Dinge meisterlich: Grundlegende Spannung durch kurze Kapitel und regelmäßige Einsprengsel an Brutalität sowie die schon fast “Lars-Kepler-übliche” Ungenauigkeit in manchen Bereichen.
Bei dem Autorenduo gibt es zunehmend nicht mehr einfach einen bösen Gegenspieler, sondern gerne den allwissenden und übermächtigen Bösewicht.
Zum bereits siebten Mal darf Super-Ermittler und Wunder-Hirn Joona Linna die (schwedische) Menschheit vor dem Bösen retten. Jemand bisher totgeglaubtes läuft ihm in “Lazarus” über den Weg. Doch zu Beginn sind es nur Taten, die Ähnlichkeit aufweisen und merkwürdige Vorkommnisse. Ist hier also tatsächlich Joonas langjähriger “persönlicher” Freund am Werk?
“Lazarus” vereint zwei Dinge meisterlich: Grundlegende Spannung durch kurze Kapitel und regelmäßige Einsprengsel an Brutalität sowie die schon fast “Lars-Kepler-übliche” Ungenauigkeit in manchen Bereichen.
Bei dem Autorenduo gibt es zunehmend nicht mehr einfach einen bösen Gegenspieler, sondern gerne den allwissenden und übermächtigen Bösewicht.
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