Dieses Buch habe ich vom Verlag als Rezensionsexemplar bekommen. Vielen Dank.
Auch wenn ich nicht alle Bände kenne - wenn Daniel Silva Neues von seinem Gabriel Allon berichtet, lese ich das immer gerne. Allon, nun ja ehemaliger Leiter des Israelischen Geheimdienstes und aktuell Restaurator von Gemälden, lebt nun in Venedig. Er verbringt seine Zeit mit der Familie und seiner neuen Arbeit.
Seine alte holt ihn aber dennoch ein und so wird er gebeten, sich zunächst als Kunstkenner eine Meinung abzugeben. Er soll der italienischen Polizei die Echtheit eines lange verschollenen Gemäldes bestätigen. Am Ort des Fundes ist noch mehr passiert. Die Tatsache, dass der letzte Besitzer des Gemäldes keines natürlichen Todes starb und dass dieser scheinbar noch andere - eines ist nun verschwunden - Gemälde gehortet hat, weckt Allons Interesse.
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Sonntag, 12. Januar 2025
Der Kunstsammler von Daniel Silva
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Sonntag, 10. Dezember 2023
Sieben Tage von Joseph Lemark
Dieses Buch habe ich vom Autor zur Rezension bekommen. Vielen Dank.
Auch wenn Giuseppe Quaranta (aka Josef Vierziger) sich immer besser in seiner italienischen Wahlheimat Ostuni einlebt, vom Essen leidlich profitiert und sein Espresso- und Weinkonsum jedem Einheimischen Konkurrenz macht, kommt er doch nicht zur Ruhe.
Aber das würde auch nicht zu ihm passen. Joseph Lemark schickt seinen Commissario erneut aus, um die Welt zwar nicht zu retten, sie aber irgendwie ein Stück besser zu machen. Er hört zu, wo andere nicht hinhören und - auch wenn er als Zugewanderter nicht immer alle Zeichen (Stichwort Mafia) richtig deuten kann - hat ein fast untrügliches Gespür für Widersprüche.
Onkel Pepe, wie er von den jungen Nachbarn liebevoll genannt wird, steckt seine Nase im Ruhestand eigentlich lieber in Kochtöpfe, doch gelegentlich finden auch Kriminalfälle, die seiner Aufmerksamkeit bedürfen, zu ihm.
Auch wenn Giuseppe Quaranta (aka Josef Vierziger) sich immer besser in seiner italienischen Wahlheimat Ostuni einlebt, vom Essen leidlich profitiert und sein Espresso- und Weinkonsum jedem Einheimischen Konkurrenz macht, kommt er doch nicht zur Ruhe.
Aber das würde auch nicht zu ihm passen. Joseph Lemark schickt seinen Commissario erneut aus, um die Welt zwar nicht zu retten, sie aber irgendwie ein Stück besser zu machen. Er hört zu, wo andere nicht hinhören und - auch wenn er als Zugewanderter nicht immer alle Zeichen (Stichwort Mafia) richtig deuten kann - hat ein fast untrügliches Gespür für Widersprüche.
Onkel Pepe, wie er von den jungen Nachbarn liebevoll genannt wird, steckt seine Nase im Ruhestand eigentlich lieber in Kochtöpfe, doch gelegentlich finden auch Kriminalfälle, die seiner Aufmerksamkeit bedürfen, zu ihm.
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Dienstag, 19. September 2023
Skorpion von Matt Basanisi und Gerd Schneider
Dieses Buch habe ich über das Bloggerportal bekommen.
Dass in der Finanzwelt nicht immer alles so ganz legal abläuft, ist grundsätzlich bekannt. Dass das organisierte Verbrechen gerne die Finger im Spiel hat, auch. Mit “Skorpion” zeigen die Autoren Matt Basanisi und Gerd Schneider, was alles möglich ist.
Dieser Thriller ist kein reines “Mafia-Buch” und auch keine Anleitung für Geldwäsche, aber der spannende Plot rund um David Keller, einen Ermittler der Schweizer Bundeskriminalpolizei, basiert auf vielen belegten Vorgängen.
Die harten Fakten sind im Buch gekonnt in fesselnde Szenen umgesetzt. Diese geben auch Einblicke in die Arbeit verschiedener Behörden, aber auch in die Gedankenwelt und Methoden der Verbrecher.
Dass in der Finanzwelt nicht immer alles so ganz legal abläuft, ist grundsätzlich bekannt. Dass das organisierte Verbrechen gerne die Finger im Spiel hat, auch. Mit “Skorpion” zeigen die Autoren Matt Basanisi und Gerd Schneider, was alles möglich ist.
Dieser Thriller ist kein reines “Mafia-Buch” und auch keine Anleitung für Geldwäsche, aber der spannende Plot rund um David Keller, einen Ermittler der Schweizer Bundeskriminalpolizei, basiert auf vielen belegten Vorgängen.
Die harten Fakten sind im Buch gekonnt in fesselnde Szenen umgesetzt. Diese geben auch Einblicke in die Arbeit verschiedener Behörden, aber auch in die Gedankenwelt und Methoden der Verbrecher.
Mittwoch, 16. August 2023
Der 8. Kreis von Philipp Gravenbach
Dieses Buch habe ich über literaturtest.de vermittelt bekommen.
Welche Bedrohung könnte groß genug sein, damit Militärischer Abschirmdienst Deutschland (MAD), Mossad und italienische Behörden dasselbe Ziel verfolgen? Mittendrin in diesem von Philipp Gravenbach entworfenen Szenario steckt mit Ishikli Caner zudem ein Mitglied der türkischen Mafia.
Sie ist eine Mischung aus Spionin und Soldatin und trifft nicht durch Zufall auf zwei Agenten des MAD. Doch von da an übernimmt eine andere Partei die Kontrolle über die Ereignisse.
Im Namen Gottes treiben bestimmte Kräfte im Vatikan Pläne voran, die letztlich auf Mustern aufbauen, gegen die sie, wenn andere sich ihrer bedienen, nur allzu gerne wettern. Der Zweck heiligt die Mittel. Nie war dieses Sprichwort zutreffender.
Welche Bedrohung könnte groß genug sein, damit Militärischer Abschirmdienst Deutschland (MAD), Mossad und italienische Behörden dasselbe Ziel verfolgen? Mittendrin in diesem von Philipp Gravenbach entworfenen Szenario steckt mit Ishikli Caner zudem ein Mitglied der türkischen Mafia.
Sie ist eine Mischung aus Spionin und Soldatin und trifft nicht durch Zufall auf zwei Agenten des MAD. Doch von da an übernimmt eine andere Partei die Kontrolle über die Ereignisse.
Im Namen Gottes treiben bestimmte Kräfte im Vatikan Pläne voran, die letztlich auf Mustern aufbauen, gegen die sie, wenn andere sich ihrer bedienen, nur allzu gerne wettern. Der Zweck heiligt die Mittel. Nie war dieses Sprichwort zutreffender.
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Mittwoch, 3. August 2022
Siena Carciofine und die Toten im Weinberg von Laura Fiore
Dieses Buch habe ich vom Verlag zur Rezension bekommen. Vielen Dank.
Dieser Krimi passt sehr gut in Wikipedias Definition der “Schauer- und Kriminalromane für Frauen”. Die Hauptperson Siena Carciofine, Anfang 30, ist eine moderne, leicht kuriose Person, die zufällig in Ermittlungen hineingerät.
Das Kuriose an ihr sind ihre Gedankenwelt und ihr Faible für die Farbe gelb. Sie ist grundsätzlich bedacht und agiert logisch, aber manchmal überschlagen sich ihre Gedanken derart, dass sie sich selbst kurz darauf zur Ordnung rufen muss. Der Krimi ist kurzweilig, spannend und gespickt mit allerlei italienischen Ausdrücken und Phrasen, die fast immer gleich auch in deutscher Entsprechung eingeflochten sind.
Sogar wie man “Carciofine” ausspricht, ist auf der Buchrückseite erklärt. Die 37 Kapitel sind großteils eher kurz und immer mit einem mehr oder weniger passenden Spruch überschrieben.
Dieser Krimi passt sehr gut in Wikipedias Definition der “Schauer- und Kriminalromane für Frauen”. Die Hauptperson Siena Carciofine, Anfang 30, ist eine moderne, leicht kuriose Person, die zufällig in Ermittlungen hineingerät.
Das Kuriose an ihr sind ihre Gedankenwelt und ihr Faible für die Farbe gelb. Sie ist grundsätzlich bedacht und agiert logisch, aber manchmal überschlagen sich ihre Gedanken derart, dass sie sich selbst kurz darauf zur Ordnung rufen muss. Der Krimi ist kurzweilig, spannend und gespickt mit allerlei italienischen Ausdrücken und Phrasen, die fast immer gleich auch in deutscher Entsprechung eingeflochten sind.
Sogar wie man “Carciofine” ausspricht, ist auf der Buchrückseite erklärt. Die 37 Kapitel sind großteils eher kurz und immer mit einem mehr oder weniger passenden Spruch überschrieben.
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Samstag, 30. Juli 2022
Vermisst von Joseph Lemark
Dieses Buch habe ich vom Autor zur Rezension bekommen. Vielen Dank.
Josef Vierziger, pensionierter österreichischer Polizist mit familiären Wurzeln in Apulien, zog es nach seiner Karriere im Staatsdienst in den Süden. Dort erfreut er sich an milderen Wintern und seinen Olivenbäumen. Er arbeitet an seinem Akzent und stellt sich der Einfachheit halber als Giuseppe Quaranta vor.
Und obwohl er einen ruhigen Alltag schätzt und wenige persönliche Kontakte pflegt, finden ihn regelmäßig spannende Fälle, die noch keine offiziellen polizeilichen Ermittlungen ausgelöst haben.
So auch dieses Mal. Avvocato Simoncini, ebenso pensioniert, gewissermaßen Vierzigers Nachbar und häufiger Profiteur von dessen Kochkünsten*, bittet ihn um Hilfe. Rosaria Maci, die Nichte eines Kollegen, sei spurlos verschwunden.
Josef Vierziger, pensionierter österreichischer Polizist mit familiären Wurzeln in Apulien, zog es nach seiner Karriere im Staatsdienst in den Süden. Dort erfreut er sich an milderen Wintern und seinen Olivenbäumen. Er arbeitet an seinem Akzent und stellt sich der Einfachheit halber als Giuseppe Quaranta vor.
Und obwohl er einen ruhigen Alltag schätzt und wenige persönliche Kontakte pflegt, finden ihn regelmäßig spannende Fälle, die noch keine offiziellen polizeilichen Ermittlungen ausgelöst haben.
So auch dieses Mal. Avvocato Simoncini, ebenso pensioniert, gewissermaßen Vierzigers Nachbar und häufiger Profiteur von dessen Kochkünsten*, bittet ihn um Hilfe. Rosaria Maci, die Nichte eines Kollegen, sei spurlos verschwunden.
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Dienstag, 16. November 2021
Der Geheimbund von Daniel Silva
Dieses Buch habe ich vom Verlag als Rezensionsexemplar bekommen. Vielen Dank.
Kurz und oberflächlich, aber dennoch im Kern zutreffend, könnte man sagen: Wer Dan Browns “Illuminati” mochte, wird auch “Der Geheimbund” gerne lesen. Gabriel Allon ist eine Art Robert Langdon auf seinem Gebiet, ganz nebenbei Direktor des israelischen Geheimdienstes und daher mit unglaublich mächtigen Helfern ausgestattet.
Nichts scheint unmöglich für diese Agenten und Experten. Auch wenn es immer mal wieder abenteuerlich klingt, erklärt Daniel Silva sehr gut wie der Dienst an die Informationen kommt oder wie bestimmte Abläufe funktionieren. Und wenn ein Körnchen Fiktion dabei ist, macht das gar nichts, wenn sie so gut eingebunden wird wie hier.
Kurz und oberflächlich, aber dennoch im Kern zutreffend, könnte man sagen: Wer Dan Browns “Illuminati” mochte, wird auch “Der Geheimbund” gerne lesen. Gabriel Allon ist eine Art Robert Langdon auf seinem Gebiet, ganz nebenbei Direktor des israelischen Geheimdienstes und daher mit unglaublich mächtigen Helfern ausgestattet.
Nichts scheint unmöglich für diese Agenten und Experten. Auch wenn es immer mal wieder abenteuerlich klingt, erklärt Daniel Silva sehr gut wie der Dienst an die Informationen kommt oder wie bestimmte Abläufe funktionieren. Und wenn ein Körnchen Fiktion dabei ist, macht das gar nichts, wenn sie so gut eingebunden wird wie hier.
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Dienstag, 22. Juni 2021
Der Tintenfischer von Wolfgang Schorlau und Claudio Caiolo
Dieses Buch habe ich vom Verlag zur Rezension bekommen. Vielen Dank.
Der ebenso unbeugsame wie herzliche Antonio Morello ist zurück. Als Commissario widmet er sich ganz dem Kampf gegen Verbrecher und die Mafia im Speziellen, als Privatmann kocht er leidenschaftliche gerne Nudeln in allen Varianten.
“Der Tintenfischer” ist Morellos zweiter Fall (Band 1: “Der freie Hund”). Somit bleibt mehr Zeit für die Geschichte, weil weniger Details zu den Charakteren erzählt werden, etwas mehr Information vorausgesetzt wird. Aber natürlich lassen sind die Bände unabhängig genießen.
Morello arbeitet in Venedig, da er zu seinem Schutz dorthin versetzt wurde. In seiner Heimat Sizilien trachten ihm nahezu alle Mafiaclans nach dem Leben, das er so gerne für die Gerechtigkeit aufs Spiel setzt.
Der ebenso unbeugsame wie herzliche Antonio Morello ist zurück. Als Commissario widmet er sich ganz dem Kampf gegen Verbrecher und die Mafia im Speziellen, als Privatmann kocht er leidenschaftliche gerne Nudeln in allen Varianten.
“Der Tintenfischer” ist Morellos zweiter Fall (Band 1: “Der freie Hund”). Somit bleibt mehr Zeit für die Geschichte, weil weniger Details zu den Charakteren erzählt werden, etwas mehr Information vorausgesetzt wird. Aber natürlich lassen sind die Bände unabhängig genießen.
Morello arbeitet in Venedig, da er zu seinem Schutz dorthin versetzt wurde. In seiner Heimat Sizilien trachten ihm nahezu alle Mafiaclans nach dem Leben, das er so gerne für die Gerechtigkeit aufs Spiel setzt.
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Montag, 24. Mai 2021
Adria mortale - Bittersüßer Tod von Margherita Giovanni
Dieses Buch habe ich auf lesejury.de für eine Leserunde gewonnen.
Margherita Giovanni entführt uns sommerlich-launig ins Italien der Fünfzigerjahre. Die Zutaten sind simpel: ein kleines, katholisches Dorf, deutsche Urlauber, Vespas, Sonnencreme, Postkarten und vor allem - keine Smartphones oder Navigationssysteme.
“Adria mortale” ist ein bisschen “Urlaub wie damals” - jeder Dorfbewohner hat so seine Eigenheiten und erfüllt das eine oder andere Klischee, aber auch die Urlauber werden treffend karikiert.
Damals wie heute trübt ein Streitthema die Urlaubsidylle: wie weit darf oder muss Tourismus gehen? Befürworter und Gegner liefern sich Debatten über größere Hotels, Parkplätze, Camping und das Bewahren von Flora, Fauna und malerischer Küste.
Margherita Giovanni entführt uns sommerlich-launig ins Italien der Fünfzigerjahre. Die Zutaten sind simpel: ein kleines, katholisches Dorf, deutsche Urlauber, Vespas, Sonnencreme, Postkarten und vor allem - keine Smartphones oder Navigationssysteme.
“Adria mortale” ist ein bisschen “Urlaub wie damals” - jeder Dorfbewohner hat so seine Eigenheiten und erfüllt das eine oder andere Klischee, aber auch die Urlauber werden treffend karikiert.
Damals wie heute trübt ein Streitthema die Urlaubsidylle: wie weit darf oder muss Tourismus gehen? Befürworter und Gegner liefern sich Debatten über größere Hotels, Parkplätze, Camping und das Bewahren von Flora, Fauna und malerischer Küste.
Donnerstag, 20. Mai 2021
In der Fremde von Joseph Lemark
Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen Dank.
Corona war für viele einmal ein recht harmloses Wort aus dem Lateinischen. Nicht so für die Apulier. Auch Josef Vierziger muss das erfahren. Nachdem seine Heimatstadt ihm in “Kollateralschaden” übel mitspielt, quittiert er seinen Dienst und zieht in den Süden.
Oder “in die Fremde”, zu den Wurzeln seiner Vorfahren. “Dottor Quaranta” baut sich ein kleines, feines Zuhause auf, braucht nicht viel außer Primitivo, Grappa, Doppio und Gemüse aus seinem Garten. Doch es ist ein bisschen so wie bei “Pfarrer Braun”. Ein angeschossener Flüchtling tritt in Vierzigers Leben und schon muss er hier und da ein bisschen kriminalisieren.
Innerhalb weniger Tage steckt er tief in einer Geschichte um Menschenhandel, zweifelhafte Geldgeschäfte und noch so einiges strafbare mehr.
Corona war für viele einmal ein recht harmloses Wort aus dem Lateinischen. Nicht so für die Apulier. Auch Josef Vierziger muss das erfahren. Nachdem seine Heimatstadt ihm in “Kollateralschaden” übel mitspielt, quittiert er seinen Dienst und zieht in den Süden.
Oder “in die Fremde”, zu den Wurzeln seiner Vorfahren. “Dottor Quaranta” baut sich ein kleines, feines Zuhause auf, braucht nicht viel außer Primitivo, Grappa, Doppio und Gemüse aus seinem Garten. Doch es ist ein bisschen so wie bei “Pfarrer Braun”. Ein angeschossener Flüchtling tritt in Vierzigers Leben und schon muss er hier und da ein bisschen kriminalisieren.
Innerhalb weniger Tage steckt er tief in einer Geschichte um Menschenhandel, zweifelhafte Geldgeschäfte und noch so einiges strafbare mehr.
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Samstag, 23. Januar 2021
Das dunkle Dorf von Lenz Koppelstätter
Dieses Buch habe ich vom Verlag zur Rezension bekommen. Vielen Dank.
Ländlich, brummelig aber keineswegs eigenbrötlerisch oder auf den Kopf gefallen ist der sympathische Commissario Johann Grauner. Als er mit seinem kleinen Team einen Mord im Grödnertal aufklären soll, stolpert er direkt in eine viel größere Sache.
Steht das Verbrechen im Zusammenhang mit Südtiroler Drogengeschäften? Wer steht hinter diesen Machenschaften? Grauner ist zu Beginn ratlos, scheint doch einiges auf Mafia-Beteiligung hinzudeuten. Ins beschauliche Südtirol scheint das nicht zu passen, in sein Weltbild erst recht nicht.
Doch als sein Ispettore Claudio Saltapepe, gebürtig aus dem italienischen Süden, von seiner Vergangenheit eingeholt wird, ist Grauner nicht mehr so sicher.
Ländlich, brummelig aber keineswegs eigenbrötlerisch oder auf den Kopf gefallen ist der sympathische Commissario Johann Grauner. Als er mit seinem kleinen Team einen Mord im Grödnertal aufklären soll, stolpert er direkt in eine viel größere Sache.
Steht das Verbrechen im Zusammenhang mit Südtiroler Drogengeschäften? Wer steht hinter diesen Machenschaften? Grauner ist zu Beginn ratlos, scheint doch einiges auf Mafia-Beteiligung hinzudeuten. Ins beschauliche Südtirol scheint das nicht zu passen, in sein Weltbild erst recht nicht.
Doch als sein Ispettore Claudio Saltapepe, gebürtig aus dem italienischen Süden, von seiner Vergangenheit eingeholt wird, ist Grauner nicht mehr so sicher.
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Montag, 4. Mai 2020
Der freie Hund von Wolfgang Schorlau und Claudio Caiolo
Dieses Buch habe ich vom Verlag als Rezensionsexemplar bekommen. Vielen Dank.
Viel Flair (dazu später), Mafia und klassische Polizeiermittlungen bietet dieser launige Venedig-Krimi. Die Hauptperson, Antonio Morello, seines Zeichens titelgebender Commissario in Cefalù, wird in den Norden versetzt und kann dem vielen Wasser (und den Persönlichkeiten?) wenig abgewinnen.
Das Verbrechen holt ihn jedoch schnell ein und lässt ihm erst einmal keine Zeit, Venedig zu mögen oder nicht zu mögen. Morello kümmert sich um alles, wo es an Gerechtigkeit zu mangeln scheint Taschendiebstahl, Mord, ominöse Geschäfte im Hafen und so weiter.
Er kommt nach und nach mit den neuen Kollegen zurecht und entdeckt auch die Kulinarik (sehr gut eingeflochten) sowie Kunst, Architektur und Straßen beziehungsweise Kanäle (etwas zu langatmig) für sich.
Viel Flair (dazu später), Mafia und klassische Polizeiermittlungen bietet dieser launige Venedig-Krimi. Die Hauptperson, Antonio Morello, seines Zeichens titelgebender Commissario in Cefalù, wird in den Norden versetzt und kann dem vielen Wasser (und den Persönlichkeiten?) wenig abgewinnen.
Das Verbrechen holt ihn jedoch schnell ein und lässt ihm erst einmal keine Zeit, Venedig zu mögen oder nicht zu mögen. Morello kümmert sich um alles, wo es an Gerechtigkeit zu mangeln scheint Taschendiebstahl, Mord, ominöse Geschäfte im Hafen und so weiter.
Er kommt nach und nach mit den neuen Kollegen zurecht und entdeckt auch die Kulinarik (sehr gut eingeflochten) sowie Kunst, Architektur und Straßen beziehungsweise Kanäle (etwas zu langatmig) für sich.
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Sonntag, 10. März 2019
Lago Mortale von Giulia Conti
Dieses Buch habe ich auf vorablesen.de gewonnen.
Dieser Piemont-Krimi kann auf mehreren Ebenen punkten: Ein wunderbares Setting (dazu sind auch die Anmerkungen der Autorin am Ende sehr interessant), abwechslungsreiche Charaktere (auch wenn ich mir beim Protagonisten noch mehr gewünscht hätte, dazu später mehr) und neben Mord kommt auch die Kulinarik nicht zu kurz.
Im Zentrum, neben dem Lago d’Orta, steht natürlich einer: Simon Strasser, von manchen Italienern (zurecht) Simone genannt, ein Deutscher aus Frankfurt, ehemaliger Kriminalreporter und nun Rückkehrer zu den Wurzeln seiner italienischen Mutter.
Wäre das nicht schon genug, gibt es zudem kleine Wirrungen mit den Frauen an Simons Seite, mit seiner aktuellen Freundin vor allem und dann gibt es noch Nicola.
Dieser Piemont-Krimi kann auf mehreren Ebenen punkten: Ein wunderbares Setting (dazu sind auch die Anmerkungen der Autorin am Ende sehr interessant), abwechslungsreiche Charaktere (auch wenn ich mir beim Protagonisten noch mehr gewünscht hätte, dazu später mehr) und neben Mord kommt auch die Kulinarik nicht zu kurz.
Im Zentrum, neben dem Lago d’Orta, steht natürlich einer: Simon Strasser, von manchen Italienern (zurecht) Simone genannt, ein Deutscher aus Frankfurt, ehemaliger Kriminalreporter und nun Rückkehrer zu den Wurzeln seiner italienischen Mutter.
Wäre das nicht schon genug, gibt es zudem kleine Wirrungen mit den Frauen an Simons Seite, mit seiner aktuellen Freundin vor allem und dann gibt es noch Nicola.
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Samstag, 10. November 2018
Flucht über den Brenner von Marta Donato
Dieses Buch habe ich auf lovelybooks.de für eine Leserunde gewonnen.
Im November 2015 hat Marta Donato ihren Krimi angesiedelt und ruft damit wieder einen Teil der damaligen Ereignisse wach, die Europa fest im Griff hatten. Im dritten Band der Reihe um Antonio Fontanaro, Commissario in Verona, und Georg Breitwieser, Kommissar in Traunstein, werden die beiden in gleich mehrere mysteriöse Vorgänge verstrickt.
Und als hätte die Polizei nicht schon genug mit Raub, Mord und anderem zu tun, ist es auch noch ihre Aufgabe, die zahlreichen geschleusten Flüchtlinge zu entdecken und registrieren zu lassen. Besonders Georg hat darunter zu leiden und ahnt nicht, welche wertvolle Fracht er da eigentlich “aufgegriffen” hat, als er einige Syrer in einem italienischen Transporter entdeckt.
Im November 2015 hat Marta Donato ihren Krimi angesiedelt und ruft damit wieder einen Teil der damaligen Ereignisse wach, die Europa fest im Griff hatten. Im dritten Band der Reihe um Antonio Fontanaro, Commissario in Verona, und Georg Breitwieser, Kommissar in Traunstein, werden die beiden in gleich mehrere mysteriöse Vorgänge verstrickt.
Und als hätte die Polizei nicht schon genug mit Raub, Mord und anderem zu tun, ist es auch noch ihre Aufgabe, die zahlreichen geschleusten Flüchtlinge zu entdecken und registrieren zu lassen. Besonders Georg hat darunter zu leiden und ahnt nicht, welche wertvolle Fracht er da eigentlich “aufgegriffen” hat, als er einige Syrer in einem italienischen Transporter entdeckt.
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Sonntag, 15. Juli 2018
Unter blutrotem Himmel von Mark Sullivan
Dieses Buch habe ich auf lovelybooks.de gewonnen.
Trotz des Schreckens den die Geschichte von Giuseppino Lella naturgemäß mit sich bringt, wird man als Leser gepackt und leidet mit ihm und seinen Liebsten mit. Pino erlebte die Jahre 1943 bis 1945 in Norditalien als junger Mann und musste sich von einem Tag auf den anderen zwischen Bomben, Nazis und Verlusten zurechtfinden.
Als Fiktion würde sich der Roman schon gut lesen, ist aber doch die Grundlage eine wahre Geschichte. Über Umwege erfuhr der Autor von Lella, besuchte ihn mehrmals und recherchierte zehn Jahre daran, möglichst alles historisch korrekt wiederzugeben. Am Ende musste er dennoch Abstriche machen und ein paar nicht belegbare Elemente einbauen.
Trotz des Schreckens den die Geschichte von Giuseppino Lella naturgemäß mit sich bringt, wird man als Leser gepackt und leidet mit ihm und seinen Liebsten mit. Pino erlebte die Jahre 1943 bis 1945 in Norditalien als junger Mann und musste sich von einem Tag auf den anderen zwischen Bomben, Nazis und Verlusten zurechtfinden.
Als Fiktion würde sich der Roman schon gut lesen, ist aber doch die Grundlage eine wahre Geschichte. Über Umwege erfuhr der Autor von Lella, besuchte ihn mehrmals und recherchierte zehn Jahre daran, möglichst alles historisch korrekt wiederzugeben. Am Ende musste er dennoch Abstriche machen und ein paar nicht belegbare Elemente einbauen.
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Dienstag, 26. Juni 2018
Sizilianisches Verderben von Ann Baiano
Dieses Buch habe ich über das Bloggerportal bekommen.
Da ich schon die beiden ersten Krimis um Journalist Luca Santangelo genossen habe, musste ich mir auch hier wieder ein Exemplar organisieren. Luca ist ein Charakter direkt aus dem Leben, mit verständlichen Schwächen (Familie und Freunde sowie Spaghetti und Weißwein) und richtig dosierten Stärken. Er ist aufmerksam und hartnäckig, meist an den richtigen Stellen, kann aber auch zurückstecken und macht Pläne für die Zukunft. Dennoch ist er kein heimlicher “Superman”, was angenehm rüberkommt.
In “Sizilianisches Verderben” stolpert er mehr oder weniger durch Zufall in seltsame Ereignisse rund um das Kloster der Santa Caterina von Alessandria in Palermo. So entspannt und genussvoll man durch die Romane von Ann Baiano ansonsten auch die Insel Sizilien erleben kann, umso mörderischer wird sie, wenn Luca auf der Bildfläche erscheint.
Da ich schon die beiden ersten Krimis um Journalist Luca Santangelo genossen habe, musste ich mir auch hier wieder ein Exemplar organisieren. Luca ist ein Charakter direkt aus dem Leben, mit verständlichen Schwächen (Familie und Freunde sowie Spaghetti und Weißwein) und richtig dosierten Stärken. Er ist aufmerksam und hartnäckig, meist an den richtigen Stellen, kann aber auch zurückstecken und macht Pläne für die Zukunft. Dennoch ist er kein heimlicher “Superman”, was angenehm rüberkommt.
In “Sizilianisches Verderben” stolpert er mehr oder weniger durch Zufall in seltsame Ereignisse rund um das Kloster der Santa Caterina von Alessandria in Palermo. So entspannt und genussvoll man durch die Romane von Ann Baiano ansonsten auch die Insel Sizilien erleben kann, umso mörderischer wird sie, wenn Luca auf der Bildfläche erscheint.
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Mittwoch, 11. Oktober 2017
Nachts am Brenner von Lenz Koppelstätter
Dieses Buch habe ich auf www.vorablesen.de gewonnen.
Wie auch schon beim Vorgänger „Die Stille der Lärche“ kreiert Lenz Koppelstätter auch in „Nachts am Brenner“ wieder seine ganz eigene Atmosphäre, die dem Leser die Bewohner Südtirols und deren Eigenheiten näherbringt. Lokalkolorit entsteht auch durch die passend und dosiert eingesetzte ortstypische Sprache, in die auch etwas Italienisch miteinfließt.
Nebenerwerbsbauer und Haupterwerbskommissar Johann Grauner muss diesmal einen grausamen Mord am Brenner aufklären, Kompetenzverwirrungen mit den dort zuständigen Polizisten (und später auch den österreichischen Behörden) inklusive. Grauner und sein Kollege Claudio Saltapepe beginnen mit den ganz normalen und dennoch spannenden Ermittlungen – sie befragen Dorfbewohner, Freunde und Wegbegleiter des Toten.
Wie auch schon beim Vorgänger „Die Stille der Lärche“ kreiert Lenz Koppelstätter auch in „Nachts am Brenner“ wieder seine ganz eigene Atmosphäre, die dem Leser die Bewohner Südtirols und deren Eigenheiten näherbringt. Lokalkolorit entsteht auch durch die passend und dosiert eingesetzte ortstypische Sprache, in die auch etwas Italienisch miteinfließt.
Nebenerwerbsbauer und Haupterwerbskommissar Johann Grauner muss diesmal einen grausamen Mord am Brenner aufklären, Kompetenzverwirrungen mit den dort zuständigen Polizisten (und später auch den österreichischen Behörden) inklusive. Grauner und sein Kollege Claudio Saltapepe beginnen mit den ganz normalen und dennoch spannenden Ermittlungen – sie befragen Dorfbewohner, Freunde und Wegbegleiter des Toten.
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Dienstag, 8. August 2017
Die Morde von Morcone von Stefan Ulrich
Nach längerer Zeit möchte ich auch einmal wieder Bücher durch Leseeindrücke bewerben, die für den einen oder anderen doch interessant sein können.
Heute starte ich mit der Leseprobe zu Die Morde von Morcone von Stefan Ulrich*
Inhalt: Robert Lichtenwald, Anwalt aus München, flieht vor einer Lebenskrise in sein Rustico in der Maremma im stillen Süden der Toskana. Hier, in den Hügeln um den Ort Morcone, möchte er zur Ruhe kommen und sein Leben überdenken.
Doch bald nach seiner Ankunft entdeckt er an einer Schwefelquelle die Leiche eines Afrikaners. Auf der Brust des Toten ist ein Schriftzeichen eingeritzt. Als kurz darauf zwei weitere Menschen qualvoll sterben, wird Lichtenwald gegen seinen Willen in die Ermittlungen hineingezogen. Gemeinsam mit der eigensinnigen Lokalreporterin Giada Bianchi versucht er, den Mörder zu entlarven, die Verbrechen zu stoppen - und so auch sein eigenes Leben zu retten.
Meinung: Schöne atmosphärische Beschreibungen wechseln sich mit detaillierten ab.
Heute starte ich mit der Leseprobe zu Die Morde von Morcone von Stefan Ulrich*
Inhalt: Robert Lichtenwald, Anwalt aus München, flieht vor einer Lebenskrise in sein Rustico in der Maremma im stillen Süden der Toskana. Hier, in den Hügeln um den Ort Morcone, möchte er zur Ruhe kommen und sein Leben überdenken.
Doch bald nach seiner Ankunft entdeckt er an einer Schwefelquelle die Leiche eines Afrikaners. Auf der Brust des Toten ist ein Schriftzeichen eingeritzt. Als kurz darauf zwei weitere Menschen qualvoll sterben, wird Lichtenwald gegen seinen Willen in die Ermittlungen hineingezogen. Gemeinsam mit der eigensinnigen Lokalreporterin Giada Bianchi versucht er, den Mörder zu entlarven, die Verbrechen zu stoppen - und so auch sein eigenes Leben zu retten.
Meinung: Schöne atmosphärische Beschreibungen wechseln sich mit detaillierten ab.
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