Sonntag, 10. März 2019

Lago Mortale von Giulia Conti

Dieses Buch habe ich auf vorablesen.de gewonnen.

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Dieser Piemont-Krimi kann auf mehreren Ebenen punkten: Ein wunderbares Setting (dazu sind auch die Anmerkungen der Autorin am Ende sehr interessant), abwechslungsreiche Charaktere (auch wenn ich mir beim Protagonisten noch mehr gewünscht hätte, dazu später mehr) und neben Mord kommt auch die Kulinarik nicht zu kurz.

Im Zentrum, neben dem Lago d’Orta, steht natürlich einer: Simon Strasser, von manchen Italienern (zurecht) Simone genannt, ein Deutscher aus Frankfurt, ehemaliger Kriminalreporter und nun Rückkehrer zu den Wurzeln seiner italienischen Mutter.

Wäre das nicht schon genug, gibt es zudem kleine Wirrungen mit den Frauen an Simons Seite, mit seiner aktuellen Freundin vor allem und dann gibt es noch Nicola.

Samstag, 10. November 2018

Flucht über den Brenner von Marta Donato

Dieses Buch habe ich auf lovelybooks.de für eine Leserunde gewonnen.

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Im November 2015 hat Marta Donato ihren Krimi angesiedelt und ruft damit wieder einen Teil der damaligen Ereignisse wach, die Europa fest im Griff hatten. Im dritten Band der Reihe um Antonio Fontanaro, Commissario in Verona, und Georg Breitwieser, Kommissar in Traunstein, werden die beiden in gleich mehrere mysteriöse Vorgänge verstrickt.

Und als hätte die Polizei nicht schon genug mit Raub, Mord und anderem zu tun, ist es auch noch ihre Aufgabe, die zahlreichen geschleusten Flüchtlinge zu entdecken und registrieren zu lassen. Besonders Georg hat darunter zu leiden und ahnt nicht, welche wertvolle Fracht er da eigentlich “aufgegriffen” hat, als er einige Syrer in einem italienischen Transporter entdeckt.

Sonntag, 15. Juli 2018

Unter blutrotem Himmel von Mark Sullivan

Dieses Buch habe ich auf lovelybooks.de gewonnen.

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Trotz des Schreckens den die Geschichte von Giuseppino Lella naturgemäß mit sich bringt, wird man als Leser gepackt und leidet mit ihm und seinen Liebsten mit. Pino erlebte die Jahre 1943 bis 1945 in Norditalien als junger Mann und musste sich von einem Tag auf den anderen zwischen Bomben, Nazis und Verlusten zurechtfinden.

Als Fiktion würde sich der Roman schon gut lesen, ist aber doch die Grundlage eine wahre Geschichte. Über Umwege erfuhr der Autor von Lella, besuchte ihn mehrmals und recherchierte zehn Jahre daran, möglichst alles historisch korrekt wiederzugeben. Am Ende musste er dennoch Abstriche machen und ein paar nicht belegbare Elemente einbauen.

Dienstag, 26. Juni 2018

Sizilianisches Verderben von Ann Baiano

Dieses Buch habe ich über das Bloggerportal bekommen.

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Da ich schon die beiden ersten Krimis um Journalist Luca Santangelo genossen habe, musste ich mir auch hier wieder ein Exemplar organisieren. Luca ist ein Charakter direkt aus dem Leben, mit verständlichen Schwächen (Familie und Freunde sowie Spaghetti und Weißwein) und richtig dosierten Stärken. Er ist aufmerksam und hartnäckig, meist an den richtigen Stellen, kann aber auch zurückstecken und macht Pläne für die Zukunft. Dennoch ist er kein heimlicher “Superman”, was angenehm rüberkommt.

In “Sizilianisches Verderben” stolpert er mehr oder weniger durch Zufall in seltsame Ereignisse rund um das Kloster der Santa Caterina von Alessandria in Palermo. So entspannt und genussvoll man durch die Romane von Ann Baiano ansonsten auch die Insel Sizilien erleben kann, umso mörderischer wird sie, wenn Luca auf der Bildfläche erscheint.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Nachts am Brenner von Lenz Koppelstätter

Dieses Buch habe ich auf www.vorablesen.de gewonnen.

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Wie auch schon beim Vorgänger „Die Stille der Lärche“ kreiert Lenz Koppelstätter auch in „Nachts am Brenner“ wieder seine ganz eigene Atmosphäre, die dem Leser die Bewohner Südtirols und deren Eigenheiten näherbringt. Lokalkolorit entsteht auch durch die passend und dosiert eingesetzte ortstypische Sprache, in die auch etwas Italienisch miteinfließt.

Nebenerwerbsbauer und Haupterwerbskommissar Johann Grauner muss diesmal einen grausamen Mord am Brenner aufklären, Kompetenzverwirrungen mit den dort zuständigen Polizisten (und später auch den österreichischen Behörden) inklusive. Grauner und sein Kollege Claudio Saltapepe beginnen mit den ganz normalen und dennoch spannenden Ermittlungen – sie befragen Dorfbewohner, Freunde und Wegbegleiter des Toten.

Dienstag, 8. August 2017

Die Morde von Morcone von Stefan Ulrich

Nach längerer Zeit möchte ich auch einmal wieder Bücher durch Leseeindrücke bewerben, die für den einen oder anderen doch interessant sein können.

Heute starte ich mit der Leseprobe zu Die Morde von Morcone von Stefan Ulrich*

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Inhalt: Robert Lichtenwald, Anwalt aus München, flieht vor einer Lebenskrise in sein Rustico in der Maremma im stillen Süden der Toskana. Hier, in den Hügeln um den Ort Morcone, möchte er zur Ruhe kommen und sein Leben überdenken.

Doch bald nach seiner Ankunft entdeckt er an einer Schwefelquelle die Leiche eines Afrikaners. Auf der Brust des Toten ist ein Schriftzeichen eingeritzt. Als kurz darauf zwei weitere Menschen qualvoll sterben, wird Lichtenwald gegen seinen Willen in die Ermittlungen hineingezogen. Gemeinsam mit der eigensinnigen Lokalreporterin Giada Bianchi versucht er, den Mörder zu entlarven, die Verbrechen zu stoppen - und so auch sein eigenes Leben zu retten.

Meinung: Schöne atmosphärische Beschreibungen wechseln sich mit detaillierten ab.