Dienstag, 4. Dezember 2018

Die Opfer, die man bringt von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt

Dieses Hörbuch habe ich auf lovelybooks.de für eine Hörrunde gewonnen.

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Für mich war dieses Buch in zweifacher Hinsicht ein erstes Mal: Der erste Krimi der Bergman-Reihe (die anderen stehen in Buchform im Regal und warten darauf gelesen zu werden) und das erste Hörbuch, das ich bewusst durchgezogen habe.

Der Schreibstil ist hier schwierig zu beurteilen, da man sich doch vor allem auf die Stimme konzentriert. Douglas Welbat spricht deutlich und angenehm, aber mit den nötigen feinen Unterschieden in der Stimme. Insgesamt hätte der Krimi aber etwas mehr Tempo vertragen. Bei längeren ruhigen Passagen driften die Gedanken sonst schnell mal ab.

Ein weiterer Faktor, der mir sonst nie bewusst war: bei Hörbüchern wäre es toll, hätte man einen beigelegten Zettel der wichtigsten Personen, um zu sehen wie man die Namen schreibt. Durchs Hören alleine ergeben sich oft mehrere Möglichkeiten.

Dienstag, 4. Juli 2017

Bücherzuwachs #42

Und wieder ein kurzes neu-Update.

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Die Toten, die niemand vermisst von Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt*

In den Bergen von Jämtland stürzt eine Wanderin ab. Sie überlebt. Jemand anderes hatte dafür weniger Glück: Aus der Erde vor ihr ragen die Knochen einer Hand. Die Polizei vor Ort birgt sechs Leichen, darunter die zweier Kinder. Alle per Kopfschuss getötet.
Stockholm wird um Verstärkung gebeten, und Kommissar Höglund reist mit großem Tross in die Provinz. Doch die Ermittlungen stehen unter keinem guten Stern. Den Kriminalpsychologen Sebastian Bergman plagen private Probleme, Spannungen belasten das ganze Team. Und auch der Fall entpuppt sich als kompliziert. Die Identität der Toten gibt Rätsel auf, niemand vermisst sie.
Als Höglund und Bergman endlich auf eine brauchbare Spur stoßen, schaltet sich der schwedische Geheimdienst ein...

Mittwoch, 9. November 2016

Bücherzuwachs #36

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Ein deutscher Sommer von Peter Henning

Am 16. August 1988 überfallen zwei Kriminelle die Filiale der Deutschen Bank in Gladbeck - es folgt die wohl spektakulärste Geiselnahme der deutschen Nachkriegsgeschichte. Gejagt von einer Journalistenhorde, fliehen sie durchs Land, töten vor laufenden Kameras und werden interviewt, während die Geiseln in Lebensgefahr schweben - ein Sündenfall des Journalismus, ein Offenbarungseid der Polizei. Peter Henning erzählt von Männern und Frauen, die binnen 54 Studen an den Rand ihrer Existenz gebracht werden und sich entscheiden müssen: für ein richtiges oder ein falsches Leben.