Mittwoch, 11. Oktober 2017

Nachts am Brenner von Lenz Koppelstätter

Dieses Buch habe ich auf www.vorablesen.de gewonnen.

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Wie auch schon beim Vorgänger „Die Stille der Lärche“ kreiert Lenz Koppelstätter auch in „Nachts am Brenner“ wieder seine ganz eigene Atmosphäre, die dem Leser die Bewohner Südtirols und deren Eigenheiten näherbringt. Lokalkolorit entsteht auch durch die passend und dosiert eingesetzte ortstypische Sprache, in die auch etwas Italienisch miteinfließt.

Nebenerwerbsbauer und Haupterwerbskommissar Johann Grauner muss diesmal einen grausamen Mord am Brenner aufklären, Kompetenzverwirrungen mit den dort zuständigen Polizisten (und später auch den österreichischen Behörden) inklusive. Grauner und sein Kollege Claudio Saltapepe beginnen mit den ganz normalen und dennoch spannenden Ermittlungen – sie befragen Dorfbewohner, Freunde und Wegbegleiter des Toten.

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Verrat von Jamie Doward

Selten, aber doch geht sich mal ein Buch aus dem großen Vorrat zwischen all den Rezensions-Deadlines aus.

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Wirtschaftsspionage, Geheimdienstarbeit und Kriminalistik vermischt der Autor hier gekonnt zu einer spannenden Geschichte, die mit einer Leiche beginnt und mit einigen mehr (freiwilligen, unfreiwilligen und ganz natürlichen) endet. „Die Briten“, allen voran der MI5, also der Inlandsgeheimdienst, kämpfen hier mit „den Amerikanern“, allen voran die Financial Intelligence Unit als Teil der CIA, um wertvolle Informationen, die den Finanzmarkt zerstören können.

Heimlich geplante Transaktionen, Gegentransaktionen und viele Datenreihen werden von beiden Seiten analysiert. Da kann man schon einmal den Überblick verlieren. Sowohl als Leser, als auch als Protagonist. Diese sind hier Kate Pendragon, britische Finanzexpertin, und DCI Sorrenson, Ermittler beim ersten Leichenfund an der britischen Küste.

Sonntag, 1. Oktober 2017

Rückblick: September 2017

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September war ein schön durchschnittlicher Monat. Auf jeden Fall von der Anzahl der Bücher, nicht von den Wertungen, denn es gab kein Flop-Buch diesmal. Alles schöne Spannungsliteratur, wie ich finde.

1) Mons Kallentoft und Markus Lutteman - Die Fährte des Wolfes
2) Arturo Pérez-Reverte - Der Preis, den man zahlt
3) Yrsa Sigurdardóttir - SOG
4) Jamie Doward - Verrat
5) Lenz Koppelstätter - Nachts am Brenner

Die beiden fehlenden Rezensionen sind schon fertig und kommen in den nächsten Tagen. Meine nächsten Leseprojekte sind "Veilchens Rausch" von Joe Fischler* und "Preiselbeertage" von Stina Lund*. Was lest ihr gerade so? Was habt ihr im September gelesen?

Freitag, 29. September 2017

Sog von Yrsa Sigurdardóttir

Dieses Buch habe ich mir auf vorablesen.de für Punkte gesichert.

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Auch beim Nachfolger zu "DNA" spielt Yrsa Sigurdardottir ihre Stärken aus: subtiler Grusel, blutige Taten und ein scheinbar immer leicht verbraucht aussehender Kommissar Huldar prägen die Krimi-Handlung. Was man bemängeln kann ist, dass Huldars private Probleme (diesmal nicht nur mit der Psychologin Freya) wieder sehr viel Raum einnehmen, die Ermittlungen aber nicht weiter stören. Hier wäre Potential, das Buch zu kürzen.

Huldar, der "dank" des vergangenen Falls die Mordabteilung nicht mehr leitet, bekommt zu Beginn eine scheinbar unwichtige Aufgabe zugeteilt. Eine Schule meldete sich wegen eines Zettels, auf dem angeblich Morde für das aktuelle Jahr vorausgesagt wurden.

Mittwoch, 27. September 2017

Der Preis, den man zahlt von Arturo Pérez-Reverte

Dieses Buch habe ich auf vorablesen.de gewonnen.

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Spanien, zur Zeit der Franco-Herrschaft: Lorenzo Falcó, ein Schürzenjäger mit bewegtem Lebenslauf, der sich oft in der Illegalität bewegte, ist nun Mitarbeiter eines spanischen Geheimdienstes. Dieser kann zwar weitgehend unabhängig agieren (zumindest fühlt es sich für die Beteiligten so an), muss sich aber immer wieder mit allen Seiten "gutstellen". Diese Seiten sind vielfältig: von der eigenen Regierung über zahlreiche Milizen, aufständische Bürgergruppen, und blutrünstigen Reservisten bis hin zu den Regierungen der großen europäischen Staaten wie Deutschland, Frankreich oder Russland.

Es kommt, wie es kommen musste: Falcó wird als Agent zwischen den vielen Fronten langsam aufgerieben, seiner Behörde entgleitet ein wichtiger Auftrag und dank der undurchsichtigen Nachrichtenlage riskiert der Undercover-Mann mehr als ihm lieb ist.