Dieses Buch habe ich auf lovelybooks.de für eine Leserunde gewonnnen.
Dieser (Frauen-)Roman hat einige gute Ideen in sich, leider
dominieren meiner Ansicht nach zu sehr das Klischee und die (wenn auch
realistischen) Komplexe von Frauen diversen Alters.
Gut hierbei ist die Gestaltung: Es wird aus den Leben von Madeleine
im Jahr 1999 erzählt, als sie ungefähr Mitte 30 ist, und von Margie,
ihrer Großmutter, die 1924 mit Mitte 20 von den USA aus nach Paris
reiste. Die Sichtweisen, Schilderungen der so unterschiedlichen Zeiten
wechseln sich angenehm ab und erzeugen so etwas Spannung.
Man will
schließlich immer gerade dann wissen, wir es mit einer von beiden
weitergeht, wenn die Perspektive wechselt.
Madeleine findet nach einiger Zeit selbst die Tagebücher von Margie
und so vermischen sich die beiden Geschichten ein wenig.