Dienstag, 11. Oktober 2016

Wintergewitter von Angelika Felenda

Hier stelle ich meinen Eindruck vor, den ich von der Leseprobe zu diesem Buch hatte, die ich auf www.vorablesen.de gefunden habe.
Sterne: 4/5

(c) hobbyrezensentin.blogspot.com
Inhalt: Das Warten hat ein Ende: Nach Der eiserne Sommer folgt mit diesem Band endlich der nächste Fall für Kommissär Reitmeyer. Im Jahre 1920 ist der Kommissär aus dem Krieg zurückgekehrt, versucht die dort erlittenen Traumata vor seiner Umgebung zu verbergen und dämpft aufkommende Panikattacken mit Geigenspiel.

Dabei hat die Polizei alle Hände voll zu tun: Nahrungsmangel und Geldentwertung haben dazu geführt, dass die Stadt von einer regelrechten »Diebstahlseuche« heimgesucht wird und Schieber und Schleichhändler dicke Geschäfte machen. Da wird die junge Cilly Ortlieb, Kleindarstellerin in schlüpfrigen Produktionen des Münchner Filmkonzerns Emelka, tot im Keller einer Gastwirtschaft gefunden. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich als Mord mit einer großen Menge Morphium.

Meinung: Den Charme dieser Leseprobe, dieses Buches, macht zweifellos die Zeit aus, die für die Handlung gewählt wurde. Nach Kriegsende müssen in München fast alle Menschen darben, es wird schlecht geheizt und wenig gegessen. Dafür mehr getrunken. Und viel gestohlen.
Eine unheilvolle Mischung für die Polizei, die alle Hände voll zu tun hat, allen Anzeigen nachzugehen. Zu allem Überfluss findet sich auch noch eine tote Frau, die möglicherweise nicht über die Treppe gestürzt ist, wie es auf den ersten Blick aussieht.
Dieses Kriminalgeschichte bleibt interessant und wirkt bisher solide konstruiert, die Atmosphäre kommt von der Zeit, in der sie angesiedelt ist.
Auch dieses Buch ist ein Gewinn und wird bald ausführlich rezensiert.


Zuletzt aktualisiert am 15.04.2018.

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