Heute gibt es wiedermal ein Buch aus dem Buchvorrat. Das sind nicht immer die neuesten, aber als Anregung zum Lesen dienen ja Rezensionen aller Art.
Die schwarz-weißen Cover der Beckett-Bücher gefielen mir schon immer,
auch hier passt es gut. Seine Bücher brauchen keine Bilder und kein
Blut, das Kreuz hat ja doch Bezug zur Geschichte und das reicht hier
meiner Meinung nach vollkommen, um schon einmal äußerlich ein
ansprechendes Buch zu sein.
Die Spannung zieht sich im Grunde sehr gut durch das Buch bis auf eine
kleine Ausnahme. Der Teil zur Theorie über Verwesungsprozesse war für
nicht so interessant und ein bisschen langatmig, aber das ist eben
typisch Beckett. Außerdem unterstreicht dieser Teil den Titel. Immer
wieder fällt auf, dass sich die Spannung zu den Enden der Kapitel
steigert und man dort dann nicht wie gewohnt unterbrechen kann.
