Noch stärker als im Vorgängerband „Spreewaldgrab“ betont die Autorin hier den Lokalkolorit. Die Leiche eines jungen Mannes wird aus dem Fließ gefischt. Im Spreewald herrscht Hochsommer, die Bauern ernten ihre Gurken und stellen dazu Erntehelfer aus dem Osten ein. Der Tote war einer von ihnen. Es entwickelt sich ein Krimi um Familienbande, Eitelkeiten und Geheimnisse aus der Vergangenheit.
Auch in diesem Band ermittelt wieder Klaudia Wagner, nun nicht mehr ganz „die Neue“ auf ihrer Dienststelle. Doch es ergeben sich andere Hindernisse. Ihr Kollege Thang, der in dieser Geschichte erst gegen Ende eine interessante Rolle einnimmt, fehlt ebenso wie einige andere Kollegen, weshalb Klaudia mit ihrem erklärten Erzfeind zusammengespannt wird.

