Freitag, 4. November 2016

Vaters unbekanntes Land von Bernd Stäber

Ein Buch aus dem Büchervorrat und Vorgänger von "Kalt wie Nordlicht".

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Zwar dauert es hier ein bisschen lange, bis der Fall und die Ermittlungen Fahrt aufnehmen, dafür bleibt aber zu Beginn Zeit, die für einen ersten Roman einer Serie notwendigen Erklärungen einzubauen. Behutsam wird der Leser gemeinsam mit Hauptfigur Arne Eriksen, ein Berliner Psychologe mit nordischen Wurzeln, an Norwegen herangeführt.

Eine authentische Beschreibung Eriksens Reise von Berlin nach Haugesund, die sich an Landschaft, Wetter und Fähren orientiert, geht nahtlos in ein erstes wichtiges Treffen zwischen Arne und einem zukünftigen guten Freund über. Frode, ein etwas eigenbrötlerischer Musikjournalist, gibt der Geschichte über das ganze Buch hinweg immer wieder einen sehr bodenständigen Touch, auch wenn er die eine oder andere Dose Bier zu viel trinkt. Die Polizei von Bergen ist vor ein Rätsel gestellt: ein Sohn einer reichen Verlegerfamilie verschwindet.

Freitag, 11. März 2016

18 - Zahlen des Todes von Mia Winter

Hier stelle ich meinen Eindruck vor, den ich von der Leseprobe zu diesem Buch hatte, die ich auf www.vorablesen.de gefunden habe.
Sterne: 5/5

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Inhalt: Kann Vergeltung Erlösung sein? Wo beginnt Gerechtigkeit und wo hört Rache auf?
Flirrende Augusthitze quält Düsseldorf seit Wochen. Da wird ein Toter in einem Rosengarten entdeckt – grotesk in Szene gesetzt. Einen Tag später findet die Kölner Polizei eine ähnlich inszenierte Leiche in ihrer Marina. Das Spezialisten-Team vom LKA um Leana Meister ist mit hochmoderner Ermittlungstechnik ausgestattet und erstellt ein Profil: Die Mörderin agiert kühl, schnell und geplant.

Weitere Morde vollstreckt sie in aller Öffentlichkeit mit solch ruhiger Gelassenheit, dass Leana Meister ahnt: Diese Frau hat nichts mehr zu verlieren. Es folgt der Wettkampf zweier hochintelligenter Frauen, denen das Leben alles abverlangt und die versuchen, ihr Glück und ihren Frieden zu finden. Die Zahl 18 ist der Schlüssel zu beider Leben…

Freitag, 15. Januar 2016

Kalt wie Nordlicht von Bernhard Stäber

Dieses Buch habe ich für eine Leserunde auf www.leserunden.de gelesen und hier schon einmal vorgestellt.

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In einem alten Haus im rauen Norden Norwegens werden Polizistin Kari und Psychologe Arne, durch ein Sturmtief abgeschnitten von jeglicher Unterstützung, unfreiwillig zu Hauptermittlern in einem brutalen Mordfall. Sie sind nicht alleine: sieben weiter Personen sind mit ihnen eingesperrt, im Haus, das Akka, einer alten Sami-Frau gehörte, anlässlich deren Todes sie nun alle beisammen sitzen.

Vor der malerischen wie gefährlichen Winterkulisse Norwegens, die der selbst in Norwegen lebende deutsche Autor so treffend und eindringlich beschreibt, wachsen die Beteiligten an der Situation über sich hinaus und sollen nebenher noch ihre eigenen Probleme lösen.
Kari und Arne leiden noch deutlich an Nachwirkungen ihres traumatisierenden, ersten gemeinsamen Falles („Arne Eriksen ermittelt“).