Heute gibt es wiedermal ein Buch aus dem Buchvorrat. Das sind nicht
immer die neuesten, aber als Anregung zum Lesen dienen ja Rezensionen
aller Art.
Dieses Buch ist ganz anders als herkömmliche Krimis oder geheimnisvolle
Familiengeschichten. Es gibt einen blutigen Hintergrund, ein Kind
verschwindet und taucht möglicherweise als Erwachsener auf einem anderen
Kontinent wieder auf. Doch das ist nicht alles. Erschwerend sind die
Umstände: Die Geschichte spielt um das Jahr 1900, was heutzutage manche
Handlungen nicht nachvollziehbar
macht.
Aber damals waren eben noch
viele Dinge anders, vor allem was die Frauen sowie Beziehungen betraf.
Die Hauptfigur, Alexander von Reisden, erfährt durch eine zufällige
Begegnung und das Nachhaken bei einem Freund, dass er einem Buben
ähnlich sehe, der vor zwei Jahrzehnten in Amerika verschwand.
