Donnerstag, 12. August 2021

In allen Punkten von Helmut Wlasak

Dieses Buch habe ich auf vorablesen.de gewonnen.

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Dieses Buch, das 30 Fälle und mehr als ebenso viele Schicksale umfasst, gibt einen Einblick in die Arbeit eines Strafrichters. Der Grazer Helmut Wlasak hat ganz unterschiedliche Beispiele gewählt. Egal, ob es eine Affekttat einer vollkommen unbescholtenen Person oder organisierter Schmuggel ist, seine täglichen Erlebnisse zeigen ganz gut, dass vor Gericht nicht ausschließlich die “Monster” oder die “Ausländer” sitzen. Es kann - unter bestimmten Umständen - jeden treffen.

Natürlich wiegen nicht alle Taten gleich schwer, dennoch gebührt jeder Person Respekt. Bisweilen werden Geduld und Lachmuskeln erheblich strapaziert und es gibt auch gefährlichere Tage vor Gericht.

Samstag, 12. März 2016

Der Sommer, in dem F. Scott Fitzgerald beinahe einen Kellner zersägte von Emily Walton

Dieses Buch hatte ich bei www.vorablesen.de gewonnen und hier schon vorgestellt. Weil im Post damals auch schon der Inhalt vorkommt, poste ich ihn hier zur Rezension nicht noch einmal dazu.

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Dieser Roman macht Lust auf einen Urlaub in Südfrankreich. Auch wenn wir heute keine Vorteile mehr durch Geldwechsel genießen können, wie F. Scott und Zelda Fitzgerald in den 1920er Jahren und sich die meisten wohl keine Villa leisten können, nicht zu damaligen und ganz sicher nicht mehr zu aktuellen Preisen.
Dennoch beschreibt die Autorin das Lebensgefühl, das die Amerikaner damals in Europa erfasst hat, sehr authentisch und braucht dafür nicht übertrieben viele Worte oder allzu blumige Beschreibungen.

Man hat das Gefühl, der Erzähl- und Schreibstil orientiert sich auch ein wenig an den Launen des Herrn Fitzgerald. Ist er glücklich, liest sich der Text anders, als zu den Zeiten, wo er dem Alkohol zuspricht, nicht mehr an seinem Roman arbeitet und mit seiner Aufmerksamkeit heischenden Art sogar bei seinen engsten Freunden aneckt.

Freitag, 26. Februar 2016

Der Sommer, in dem F. Scott Fitzgerald beinahe einen Kellner zersägte von Emily Walton

Hier stelle ich meinen Eindruck vor, den ich von der Leseprobe zu diesem Buch hatte, die ich auf www.vorablesen.de gefunden habe.
Sterne: 4/5

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Inhalt: Was passiert, wenn F. Scott Fitzgerald, Ernest Hemingway, Dorothy Parker und Pablo Picasso ihren Sommerurlaub in einem südfranzösischen Fischerdorf verbringen?

Der Champagner fließt in Strömen, Eifersucht und Neid brodeln und die wilden Partys enden immer öfter im Exzess. Ausgerechnet Fitzgerald, dem Chronisten der Goldenen Zwanziger, wird dieser Sommer zum Verhängnis.
März 1926 in Juan-les-Pins, Südfrankreich: F. Scott Fitzgerald steht auf dem Höhepunkt seiner Karriere.

Im Vorjahr ist sein Roman Der große Gatsby erschienen, nun läuft das Stück mit großem Erfolg am Broadway, auch eine Filmanfrage aus Hollywood steht in Aussicht. Hier, an der Côte d’Azur, nimmt er die Arbeit an seinem nächsten Buch auf, mit dem er endgültig zum größten amerikanischen Schriftsteller der Gegenwart avancieren will.

Dienstag, 26. Januar 2016

1888 von Thomas Beckstedt

Dieses Buch hatte ich bei www.lovelybooks.de für eine Leserunde gewonnen und hier schon vorgestellt. Weil im Post damals auch schon der Inhalt vorkommt, poste ich ihn hier zur Rezension nicht noch einmal dazu.

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Es ist schwierig, die richtigen Worte zu finden, um dieses Buch korrekt zu beschreiben, so, dass es der Geschichte gerecht wird. Das Werk, das auf dem Cover als „Thriller“ ausgewiesen ist, ist zwar teilweise einer, aber einer, der so sehr darüber hinausgeht, dass man fast nicht glauben kann, dass so viel in nur diesem einen Buch Platz hat.

Wenn die Handlung nicht gerade ein Thriller ist, dann ist sie ein Krimi mit viel historischem Einschlag, wie auch der Titel vermuten lässt. Ein Teil der Geschichte spielt 1888, der andere 1923/24. Schauplätze sind London und Wien, der Protagonist ist George, ein deutscher Kriegsveteran, den es nach London verschlagen hat. Er lässt die Leute im Glauben, er sei aus der Schweiz und rechtfertigt damit seinen Akzent. Um seine deutschen Wurzeln noch besser zu verschleiern, bevorzugt er auch die englische Aussprache seines Namens.

Freitag, 8. Januar 2016

Viel Verlosungsglück

Bei www.lovelybooks.de habe ich kürzlich zwei Bücher für je eine Leserunde gewonnen, die nun mit der Post unterwegs sind, also quasi schon als Bücherzuwachs gelten:

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Sex macht Spaß, aber viel Mühe von Steffen Münzberg, Susanne Thiele und Vladimir Kochergin

Warum gibt es überhaupt Sex? Warum teilen wir uns nicht einfach wie die Bakterien? Wieso sind die meisten Menschen keine Zwitter? Warum bekommen viele Männer bei großen Brüsten große Augen? Wieviel Bonobo steckt in uns? Kurzweilig und humorvoll wird die Evolution der Sexualität durchwandert. Zuerst geht es hinab ins Urmeer, um dort den Urtieren beim Erfinden von Sexualität und Geschlecht zuzusehen. Dann wird beleuchtet, was potentielle Geschlechtspartner – tierische und menschliche – attraktiv macht. Es werden Intersexualität, Transsexualität und vieles andere, was vom typischen Männchen/Weibchen-Schema abweicht, betrachtet. Wie verkehren unsere behaarten Verwandten miteinander?